Fruktose, Fruktosesirup, Fructooligosaccharide, Oligosaccharide…

…Glukose, Glukosesirup, Dextrose, Maltose und Laktose! All diese Zuckerarten finden wir in „dem Besten“ für unsere Kinder. In ganz vielen Fällen natürlich auch jede Menge Saccharose, also Haushaltszucker. Die „Sauerei“ geht also weiter. Egal, ob Bio oder Nicht-Bio, teuer oder billig, Babybreie scheinen nicht das zu halten was sie versprechen. Nämlich, dass sie unsere Sprösslinge mit gesunder Nahrung versorgen. Somit heißt es auch an dieser Stelle: Selber machen. Wer schon mal den Lebensalltag einer Jungfamilie miterleben durfte weiß, dass die Zeit oft knapp und der Tag auch mal etwas chaotischer ausfallen kann. Da gehören fertige Babybreis, neben Einwegwindeln und der Waschmaschine, zu den wahrlich dankbar angenommenen Annehmlichkeiten. Und egal wie öko oder bio man auch sein mag, meine ich behaupten zu können, dass jeder mal zum Fertigglas greift. Ist so, darf auch so sein. Wenn man sich jedoch die Analysen und Berichte über die verfügbaren Babybreis so ansieht, dann verdreht es nicht nur mir den Magen, sondern höchstwahrscheinlich auch den Magen meines Kindes. Dazu möchte ich euch auf eine Meldung der Oberösterreichischen Arbeiterkammer und den dazugehörenden Artikel aufmerksam machen. Seht euch das mal an (auf Meldung/Artikel klicken). Tatsächlich wird es so sein, dass alle Eltern mit Babys oder Kleinkindern (ich gehöre auch dazu) zukünftig beim Griff zum fertigen Babybrei ein schlechtes Gewissen haben müssen. Ja nicht nur das. Wir müssen wissen, dass wir unser Kind mit einem gezuckerten, fertigen Babybrei nicht gesund ernähren. In Zeiten wo die Balance zwischen Privat- und Berufsleben wirklich schwer zu halten ist, nicht gerade fair. Aber so ist es eben. Dennoch gebe ich nicht auf und hoffe auf bessere Alternativen.

PS: Ach ja. Sollte euch mal das Putzmittel ausgehen, dann könnt ihr den Boden gerne auch mit Babybrei schrubben, denn da wurden obendrein Reste von Reinigungsmitteln entdeckt!

Bleibt in diesem Sinne schön „sauber“😉 und weiterhin wachsam und zuckerfrei!

6 Gedanken zu „Fruktose, Fruktosesirup, Fructooligosaccharide, Oligosaccharide…

  1. Ein Wahnsinn, ich find das so arg wie die Lebensmittelindustrie uns sugsessive vergiftet nur um noch biller zu produzieren und noch mehr den Hals vor Gier nicht vollzukriegen. Unsagbar ‚grauslich‘

  2. Es gibt allerdings auch Babybreie, ohne Zusatz von Zucker und Zuckerersatzstoffen. Dennoch ist selberkochen immer die bessere Variante für Kind und Geldbeutel😉
    Dass unsere Kinder auf „süß“ geprägt sind geht allerdings nicht nur auf das Konto der Lebensmittelindustrie sondern ist evolutionär in uns verankert. Ein Schutzmechanismus, damit Krabbelkinder nicht die giftigen (und oft bitteren) Früchte, Pflanzenteile etc. essen. Wobei süß eben z.B. auf süße Beeren/Früchte bezogen ist und weniger auf Keksbrei… mehr zum Thema steht z.B. im Buch „Kinder Verstehen“.
    Eine Antwort auf die Babybrei-„Problematik“: Baby led weaning. Stillen nach Bedarf (oder PreMilch) und Teilnahme am Familientisch. Da braucht man weder extra kochen noch teuer (und schlechte) Breie kaufen.

    • Zum Artikel bzw. allgemein: wie ist das denn mit Maltodextrin? Ist das im Rahmen des Experimentes erlaubt? Sehe das immer wieder als Zusatz und habe auch mal einen Hersteller angeschrieben, da kam prompt die Antwort, dass es ja KEIN Zucker sei…

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