Are you ready to rumble? Auf in die 12. und damit letzte Runde!

Tatsächlich fühle ich mich ein wenig wie in einem Boxkampf über 12 Runden. Die Zuckerindustrie nimmt in dieser Auseinandersetzung mit Sicherheit die Rolle des amtierenden, stärkeren Champions ein und ich finde mich taumelnd und leicht angeschlagen in der Ecke des unterlegenen, aber kampfbereiten Herausforderers wieder. Immerhin habe ich es bis in die letzte Runde geschafft und vielleicht gelingt mir ja noch ein „lucky punch“? Ich habe mich ja schon längere Zeit damit auseinandergesetzt wie es nach dem Ende des zuckerfreien Jahres für mich und meine Familie weitergehen soll. Nachdem das Projekt nun aber beinahe zu Ende ist, wird es an der Zeit eine Entscheidung zu treffen und sich schon ein bisschen auf die „Zeit danach“ vorzubereiten. Ich möchte mich heute noch nicht endgültig festlegen, denn wer weiß was der letzte Monat noch zu bieten hat. Dennoch habe ich mich bereits dazu entschieden mein Verhalten bezüglich des Zuckers in der Strenge nicht fortzusetzen. Ich möchte bei Einladungen von Freunden nicht immer das Dessert ablehnen müssen und meine Gastgeber damit in eine unangenehme Situation bringen. Ich möchte ab und zu auch mal blind ins Süßigkeitenregal greifen können und nicht quer durch Wien fahren müssen, um in den Genuss meiner zuckerfreien Schokolade zu kommen. Was ich mir aber sicher auch weiterhin nicht bieten lassen werde ist das „Verseuchen“ sämtlicher „salziger“ Lebensmittel. Ich werde wann immer es geht und so oft es geht auf Produkte verzichten, die Zucker enthalten wo eigentlich kein Zucker hingehört! Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Art des Verhaltens eine sehr sinnvolle und zielführende ist und zukünftig, sofern ich Nachahmer finde, zu Veränderungen in der Lebensmittelindustrie führen wird.

An dieser Stelle möchte ich auf ein Buch verweisen, das ich mir kürzlich gekauft habe. Hab bis jetzt zwar erst kurz reingelesen, bin aber davon überzeugt, dass es eine interessante Lektüre darstellt.

COMING SOON…

Nach dem – Dank euch! – großen Erfolg meines Blogs „365tagezuckerfrei“ war für mich eines schnell klar: Ein neuer Blog muss her. Sehr viele Menschen ließen sich durch die Idee 1 Jahr auf Zucker zu verzichten motivieren und folgten meinem Projekt als Aktive oder zumindest als Leser.

Worum geht es im neuen Blog? 
Das letzte Jahr meiner 30er bricht an. Am 01.11.2015 werde ich vierzig Jahre alt. Kein Alter um außer Form zu geraten und zu schwächeln. Ganz im Gegenteil! Ich möchte es mir und den Lesern beweisen, dass man auch mit 40 Jahren in der Form seines Lebens sein kann. Ich möchte zeigen, dass weder viele Arbeitsstunden noch wenig Schlaf (ich habe 2 kleine Söhne) oder das gesellschaftliche Umfeld uns dabei aufhalten können alles dazu beizutragen, um gesund und fit zu bleiben. 

Die Leser werden erleben, dass auch ich oft müde bin, manchmal faul und inkonsequent, ab und zu sündige oder zu viel esse oder mich von meinem inneren Schweinehund besiegen lasse. Unterm Strich werde ich aber in diesem Jahr über mich hinauswachsen. Und das kann jeder von uns! Durch den neuen Blog soll jeder einzelne dazu motiviert werden das Beste aus sich herauszuholen und einfach alles in seiner Macht stehende zu geben, um gesund zu bleiben! Jeder von uns kann jederzeit in die Form seines Lebens kommen! Dafür ist es nie zu spät! 

Da ich von meinen Patienten oft gefragt werde wie ich mich ernähre und mich in Form halte oder welche Nahrungsergänzungsmittel ich selber einnehme, dachte ich mir, dass ich diese Informationen auch im Rahmen eines neuen Blogs preisgeben kann. Meine Beiträge und persönlichen Erfahrungen zu den Themen Sport, Ernährung, Mentales, Vitalstoffe, Hormone, Lifestyle & Kosmetik sollen die Leser am Weg in ein gesünderes Leben unterstützen.  

Im Rahmen des neuen Experiments werde ich mich zahlreichen Herausforderungen stellen, die mich oft an meine Grenzen und vielleicht auch manchmal darüber hinaus bringen werden. Lasst euch überraschen! Weitere Informationen zum neuen Blog kommen demnächst! Ich hoffe ihr seid wieder mit dabei und wünsche euch eine gute Zeit! Bis bald!

 

 

Eis, Eis, Baby…

Müssen wir diesen Sommer etwa nicht mal auf Eis verzichten? Auf der Suche nach Eissalons, die sich dem Thema Zucker annehmen und auch zuckerfreies Eis anbieten stolpert man sehr schnell über das Geschäft „veganista“ in der Neustiftgasse in Wien. Wie unschwer zu erkennen, handelt es sich dabei um ein veganes Unternehmen. Betritt man den Laden, so wird man schnell von zwei überaus freundlichen Mitarbeitern empfangen. Auf meine Frage, ob sie selber denn auch vegan leben würden, wurde diese mit einer Selbstverständlichkeit und einem begleitenden Gesichtsausdruck bejaht, dass ich mich niemals getraut hätte zuzugeben, dass ich doch ab und zu ganz gerne ein Stück Fleisch esse. Jedenfalls aber sehr authentisch! Die Auswahl an zuckerfreien Sorten ist jetzt nicht gerade üppig, aber ausreichend und gut. Das Unternehmen bietet 2 Sorten mit Agavendicksaft und 2 mit Birkenzucker an. Obendrein ist ihnen Nachhaltigkeit sehr wichtig. Vor Ort findet man weder Plastiklöffel noch Plastikbecher. Eine Innovation, die ich super finde und jedem anderen Eissalonbesitzer gerne ans Herz legen möchte. Unterm Strich handelt es sich bei veganista auf jeden Fall um ein Unternehmen, das man ausprobieren und unterstützen sollte.

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Im Grunde gibt es also eigentlich keine Ausrede, um Zucker wieder in den Alltag zu integrieren. „Wo ein Wille, da ein Weg“ wie es ja so schön heißt. Und wir sollten wollen! Mit der heutigen Empfehlung begebe ich mich in eine kreative Sommerpause und bitte um Verständnis, dass es kommenden Mittwoch keinen Blog-Eintrag geben wird. Ich melde mich am 30.07. wieder, um dann den letzten Monat (unglaublich wie schnell 1 Jahr vergeht!) einzuläuten. Einstweilen wünsche ich euch viel Spaß beim Eisessen und eine tolle, zuckerfreie Summertime!

Gebt den Brasilianern Zucker…

Nach der gestrigen 1:7 WM-Halbfinal-Schlappe gegen Deutschland dürfte sich der ein oder andere brasilianische Nationalteam-Spieler mit Caipirinha oder etwas Süßem getröstet haben. Bei dem denkwürdigen (oder vegessenswürdigen – je nach dem aus welcher Perspektive man es sieht) Ergebnis wahrscheinlich auch mit beidem. Warum das – zumindest kurzfristig – funktionieren könnte, erklärt folgendes Video, das ich liebenswerterweise von einem Freund zugeschickt bekommen habe (Danke Christoph!). Obwohl wir wissen, dass der Großteil der Menschen in Momenten der Trauer oder des Unglücks zu etwas Süßem greift, kann das natürlich keine sinnvolle oder dauerhafte Lösung sein. Dennoch bietet vor allem die von uns heiß geliebte Schokolade eine „sinnvolle“ Kombination aus Zucker, Fett, der Aminosäure L-Tryptophan, etwas Koffein und verschiedenen Pflanzeninhaltsstoffen die uns zumindest vorübergehend glücklich machen kann. Dass Zucker aber ein Abhängigkeitspotenzial mit sich bringt und in größeren Mengen zu Übergewicht und daraus folgend zu einem erhöhten Risiko für Depressionen (also genau dem Gegenteil von dem was man damit ursprünglich bezwecken wollte) und anderen Erkrankungen führt, vergessen viele!

Also zieht es euch einfach mal rein! Das Video http://www.youtube.com/watch?v=lEXBxijQREo meine ich natürlich!

Zahlen, Daten & Fakten

Die letzten 2 Monate des „Projektes zuckerfrei“ sind angebrochen. Zeit, um euch ein paar Zahlen an den Kopf zu werfen, damit ihr niemals vergesst was passiert, wenn wir die Lebensmittel, die wir essen nicht sorgfältig und bewusst auswählen. Die Fakten stammen aus einem Artikel der Salzburger Nachrichten:

  • 65% des Zuckers, den wir essen, ist nicht als solcher angegeben!
  • Die Menge von 33-38 Stück Würfelzucker konsumiert jeder von uns täglich!
  • Der Zuckerkonsum ist in den letzten 150 Jahren um das 20-fache angestiegen!
  • Weltweit gibt es mittlerweile etwa 300 Millionen Diabetespatienten!
  • Rund 80% aller Produkte im Supermarktregal enthalten Zucker – das entspricht auch meiner Erfahrung!
  • Im Wirtschaftsjahr 2011/2012 betrug die Gesamtproduktion von Zuckerrohr- und -rüben rund 2 Milliarden Tonnen!

Genug an Informationen? Das habe ich mir gedacht. Wir wissen was zu tun ist!