Es wird immer „bunter“…

…und das nicht nur in der Wurst! Dass die Angaben auf den Lebensmitteletiketten nicht selten für Verwirrung sorgen ist nichts Neues. Zu gerne werden Zusatzstoffe verschlüsselt und Zucker in Begriffe verpackt, die nichts Schlimmes vermuten lassen. Sehr oft wird mit Attributen geworben, die nicht der Wahrheit entsprechen. Mittlerweile muss man nicht nur sehr genau schauen, sondern sollte auch ein gewisses Grundwissen aus dem Bereich der Lebensmittelkunde mitbringen, um sich im Dschungel der Angebote den Weg bahnen zu können. Ein ganz besonderes „Gustostückerl“ fiel meiner Frau und mir vor kurzem in die Hände.

Was fällt euch an diesen beiden Bildern auf?

Wurst2Wurst1

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtig! Auf der Frontseite dieser Wurstware wird das Produkt als zuckerfrei beschrieben. Dreht man es, so findet man auch auf der Rückseite den Vermerk „zuckerfrei“. Studiert man obendrein die Zutatenliste so wird man eines Besseren belehrt! Hier steht doch tatsächlich Zucker!?!? Was soll das denn!? Ist da jetzt Zucker drin oder nicht? Hat sich da irgendeiner verschrieben oder handelt es sich hierbei um bewusste Täuschung des Kunden? Ist das nicht alles unfassbar? Ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll…Mittlerweile darf man wohl wirklich gar nichts mehr glauben und kann niemandem mehr vertrauen…ist schon ein bisschen zum Verzweifeln finde ich…

Um auf Nummer sicher zu gehen, dürfte man heutzutage wahrscheinlich gar keine abgepackten Produkte mehr kaufen und sollte alles offen und frisch zubereiten.

Offenbar müssen wir immer wachsamer werden, um ungesunden Lebensmittelkomponenten zu entkommen. Es kann gelingen, davon bin ich überzeugt. Es ist jedoch alles andere als einfach. Bleibt dran und haltet die Ohren steif!

Advertisements

Wenn der süße Hunger kommt…


AnnanasDas Ende unseres einjährigen Projekts rückt langsam näher. In jedem Fall möchte ich verhindern, dass wir „rückfällig“ werden und uns wieder in der Zuckerfalle verfangen. Wenn wir nicht fokussiert und wachsam bleiben, wird es wohl nicht lange dauern bis wir wieder täglich unsere Ration raffinierten Zucker intus haben. Aus diesem Grund möchte ich euch heute schon dazu motivieren Lebensmittel auch weiterhin zu meiden zu denen es gute, zuckerfreie Alternativprodukte gibt. Suppenwürfel beispielsweise. Es gibt genug Anbieter, die bei der Herstellung von Suppenbasis gut und gerne auf Zucker verzichten können. Das selbe gilt für Süßigkeiten. Damit ihr für die süßen Momente des Lebens gewappnet seid, möchte ich euch heute 2 meiner Favoriten ans Herz bzw. in den Magen legen.  Bei dem einen handelt es sich um getrocknete Ananas-Stücke. Trockenfrüchte enthalten in den meisten Fällen ja leider auch Zucker. Anders bei dem oben abgebildeten Produkt. Die Ananas ist ja eine sehr süße Frucht. Sie schmeckt auch sehr süß und braucht bei Gott keinen extra Zucker! Ausprobieren und aufpassen, wenn ihr euch das nächste Mal Trockenfrüchte aus dem Regal holt, denn auch da wird in den meisten Fällen nicht mit dem Zucker gespart! Wer zu den Schoko-Junkies gehört und nicht nur meine bereits mehrfach empfohlene Zotter Labooko zuckerfrei-Schokolade genießen möchte, für den habe ich heute noch eine tolle Alternative!

rawmeo

Ich geb mir die „Rawmeo-Kugel“! Schmeckt wirklich sehr intensiv, erdig nach dunkler Schokolade. Ist süß, aber nicht zu süß! Einer meiner absoluten Favoriten, wenn es um Süßes ohne raffinierten Zucker geht! Erhältlich in vielen Reformhäusern und Bio-Supermärkten.

Einfach ausprobieren…wenn der süße Hunger kommt 😉

Schönen, zuckerfreien Feiertag!

Kokosblüten-Zucker eine gute/bessere Alternative?

Vor einigen Wochen wurde ich von einer Blog-Leserin nach Kokosblüten-Zucker gefragt bzw. darum gebeten diesen hier zu thematisieren. Gut Ding braucht Weile. Wir haben also noch eine weitere Alternative zu herkömmlichem Zucker. Eine bessere Alternative? Ich denke schon. Eines der vielen Probleme an raffiniertem Zucker ist seine Inhaltslosigkeit. Ganz abgesehen davon, dass Zucker per se ungesund ist, liefert er obendrein keinerlei wertvolle Inhaltsstoffe. Dieses Manko weißt Kokosblüten-Zucker schon mal nicht auf! Dieser verfügt nämlich über eine breite Palette an Mikronährstoffen von denen wir profitieren können. Weil Kokosblüten-Zucker eben nicht raffiniert wird, bleiben ihm Inhaltsstoffe, die unsere antioxidative Kapazität anheben und dadurch unser Immunsystem unterstützen können. Auch wenn die Nahrungs- und Landwirtschaftsorganisation FAO Kokosblüten-Zucker zum nachhaltigsten Zucker gewählt hat, soll an dieser Stelle festgehalten werden: Zucker bleibt Zucker! Egal in welcher Form! Also bitte jetzt nicht gleich in Euphorie verfallen. Geschmacklich ist Kokosblüten-Zucker nicht uninteressant, was dazu führt dass ihn viele „raw food-Unternehmen“ verwenden. Was wiederum dazu führt, dass „raw food“ oft sehr teuer ist. Wobei wir auch gleich bei einem Nachteil wären. Wenn es um unsere Gesundheit und den Genuss geht, soll das aber kein Hindernis sein! Ich bin der Meinung, dass Kokosblüten-Zucker eine gute Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker darstellt, bezüglich seines Zuckergehaltes aber keinesfalls unterschätzt oder verharmlost werden darf. Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass wir sorg- und sparsam mit Zucker umgehen und diesen nur in sehr kleinen Mengen verwenden. Wenn die kleinen Mengen dann auch noch reich an Inhaltsstoffen sind, haben wir die richtige Wahl getroffen. Einfach mal ausprobieren und euch selber ein Bild machen! Ich freue mich über eure Kommentare und eure Erfahrungsberichte!

PS: Kokosblüten-Zucker ist in beinahe allen guten Reformhäusern erhältlich.

Alles Liebe und eine sonnige Woche! Bis bald!

Ein Brot am Wörthersee…

Foto-3Kärnten ist in jedem Fall eine Reise wert! Und ganz besonders schön ist es im Sommer. Vor kurzem stattete ich Klagenfurt wieder mal einen Besuch ab. Die Stadt, in der ich meine Kindheit verbrachte. Dieses Mal war ich aber aus beruflichen Gründen da, denn in der Landeshauptstadt Kärntens fand am vergangenen Wochenende das Uniqa „Fit aufwachsen Camp“ für Kinder statt, bei dem ich den Ernährungsteil leite. Im Rahmen dieses Camps wollen wir Kindern mit Spiel und Spaß den Zugang zu einem gesünderen Leben vermitteln. Ist ein wirklich tolles Projekt und eine gute Sache.

Wann immer ich in Klagenfurt bin, versuche ich eine Bäckerei zu besuchen, die wirklich wunderbares Gebäck herstellt. Obwohl dort viele Sachen mit Zucker die Vitrine zieren, bin ich auch dieses Mal nicht enttäuscht und sogar in meiner zuckerfreien Zeit fündig geworden. Denn: Die Bäckerei Taumberger (um auch mal den Namen zu nennen) ist innovativ! Seit kurzem bietet das Unternehmen nämlich das „Carbon-Weckerl“ an! Ein Gebäck speziell für Kinder! Sind wir nicht alle noch ein bisschen Kind? Das Carbon-Weckerl ist ein Briochegebäck, das mit Aktivkohle versetzt und mit Stevia gesüßt wird. Schaut wirklich lustig aus und schmeckt sehr gut. Der Hintergedanke dieser Innovation ist den Kindern etwas Süßes, aber nicht zu süßes anzubieten und dabei gleichzeitig auf Zucker zu verzichten. Obendrein soll die Aktivkohle bei der Entgiftung unterstützen. Mir hats geschmeckt! Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass es mittlerweile immer mehr Unternehmen gibt, die sich über die Gesundheit unserer Kinder Gedanken machen und sich auch mal was Neues einfallen lassen!

Also im Rahmen der fete blanche, des Kärnten läuft-Events, des Beach Volleyball-Turniers  oder der Starnacht am Wörthersee einfach mal schnell auf ein Carbon-Weckerl gehen 😉 Stay clean!