Kann es tatsächlich auch zu wenig sein?

Heute habe ich einen interessanten Artikel für euch (dankenswerterweise von einer lieben Freundin erhalten), in dem es um das Aggressionsverhalten von Menschen und den Zusammenhang mit Zucker geht. Kann es tatsächlich sein, dass wir Zucker brauchen, um friedlich und respektvoll miteinander umzugehen? Was für ein Armutszeugnis wäre das denn!? Wenn man sich das Zuckerkonsumverhalten der Menschheit und die weltweit immer noch unzähligen Kriegsgebiete vor Augen hält, so kann man nur schwer Zusammenhänge erkennen. Vielleicht ist es aber so, dass wir mittlerweile immer mehr Zucker brauchen, um uns besänftigen zu lassen? Sind wir bereits alle süchtig nach Zucker? Reicht die Dosis einfach nicht mehr? Wer von uns nicht schon das ein oder andere Mal nach einem gestressten Arbeitstag oder einer unangenehmen Konfrontation über eine Tafel Schokolade hergefallen? Da ist was dran, oder? Dennoch bin ich der Meinung, dass man das Gehirn und unser Gemüt in solch einer Situation auch mit süßem Obst besänftigen könnte. Oder sich einfach mal zusammenreissen sollte. Auf jeden Fall aber ein interessantes Thema und ein lesenswerter Artikel, den ich euch nicht vorenthalten will.

Zucker_Aggression

Nun ist es doch überlegenswert an den kommenden Montag Morgen, wenn die Menschen besonders grantig durch die Strassen hetzen, das ein oder andere Stück Traubenzucker zu verteilen…für ein bisschen bessere Laune und ein Stück mehr Frieden.

 

Der Monat 9 neigt sich dem Ende zu. Damit bleibt nur noch 1/4 des Experiments. Meine Gedanken kreisen. Wie werde ich weitermachen? Wie soll ich weitermachen? Eines ist klar: In jedem Fall werde ich den Zucker auch nach Ende des Experiments auf meiner ganz persönlichen watch list behalten!

4 Gedanken zu „Kann es tatsächlich auch zu wenig sein?

  1. Das steht doch sehr im Gegensatz zu den Studien, in denen schon mehrheitlich festgestellt wurde, daß ein zuviel an Zucker aggressiv macht. Das Problem ist wohl bei der 1. o.g. Studie, daß mit Zuckeraustauschstoffen experimentiert wurde. Ausserdem wurde auch nicht gesagt, ob da nicht auch noch „kalter Entzug“ im Spiel war. Alle, die diesen Entzug schon mitgemacht haben, wissen, daß man in der ersten, evtl. auch in der zweiten Woche ziemlich grantig sein kann.
    Ich selber bin seit Oktober „clean“ inklusive das ich auch auf glutenhaltige Lebensmittel verzichte (n muss). Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt und so weit in meiner Mitte. (Abgesehen davon, daß meine Migräneattacken stark zurückgegangen sind.) Und ich kenne viele andere, denen es ebenso geht. Irgendwie sind solche Artikel, glaube ich, auch ein Stück weit Selbstenschuldigung des Autors für den eigenen Zuckerkonsum

  2. hey, mal auf diesem weg ein kurzes hallo an dich! ich rede mit so vielen leuten – vorallem bei den jobs – übers detoxen und auch über deinen blog. bei den (speise)eismeisterschaften hab ich dein experiment erwähnt und auch die menschen, die ihr brot quasi mit „zucker“ verdienen, haben da oft sehr überraschende ansichten. ich hab auf meinem blog auch darüber geschrieben, warum ich nur noch – wenn überhaupt – handwerklich hergestelltes speiseeis esse(n) werde… es tut sich was, hab ich das gefühl, die leute denken schon nach. ich reduziere weiterhin den zucker „brav“, der mann auch😉. zucker ganz weglassen? also wirklich akribisch? schau ma mal….
    schicke dir noch folgenden link als input?! was hälst du von zucker-verzicht um gelsen fernzuhalten? :))))) ist da was dran? hab ich hier gefunden: http://www.ayurveda-journal.de/ayurveda-tipps/. bin gespannt auf deine antwort! glg regina

    • Hey Detox-Girl! Also, ob das mit dem Gelsenfernhalten durch Zuckerverzicht funktioniert, kann ich dir im September sagen…ich bin ja das lebende Versuchsobjekt. Dass das Blut durch den Verzicht auf Zucker bitterer wird, ist wissenschaftlich nicht erwiesen…dennoch funktionieren in der Praxis mehr Dinge als man glaubt, obwohl sie nicht Evidenz-basiert sind…mal sehen…fein, dass sich dein Mann von uns ein bisschen mitreissen lässt!

  3. übrigens, liebe grüße von alex n. aus kärnten – er war zufällig projektleiter bei meiner letzten mod und hat alle deine bücher gelesen, soll dich grüßen lassen ;)!

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