„Speedy Gonzales“

Ich hoffe, dass ihr alle schöne Osterfeiertage verlebt habt – selbstverständlich zuckerfrei? Mir persönlich ist es heuer sehr gut ergangen. Ich habe bereits im Vorfeld darum gebeten mir keinerlei Süßigkeiten zu schenken. Mit Ausnahme meiner Frau, die für mich ein paar zuckerfreie Naschereien besorgt hat, blieb es dann auch dabei. Mit dem Resultat, dass die verlorenen Kilos aus der Fastenzeit auch verloren blieben. Sonst ist es ja nicht selten der Fall, dass die Fastenzeit am Ostersamstag endet und für viele – in Anbetracht der nahenden Badesaison – am Dienstag nach Ostern wieder beginnt😉 Nix da! Dieses Jahr gab es weder Rückschläge noch Kollateralschäden. In der letzten Zeit hat sich in Bezug auf meine Befindlichkeit und die Zusammenhänge mit dem Zuckerverzicht eigentlich wenig getan. Überraschend für mich, dass sich gerade in den vergangenen Wochen eine absolute Unlust auf Süßes einstellte. Könnte man doch davon ausgehen, dass sich gerade zu Ostern nach beinahe 8 Monaten Abstinenz die große Lust auf Süßes breitmacht. Keine Spur! Sehr cool. Zusätzlich möchte ich euch aber auch von einer anderen Erfahrung berichten, von der ich nicht weiß, ob ich sie lustig oder beängstigend finden soll. Bis Ostern haben wir unseren 17 Monate alten Sohn Levi von Zucker ferngehalten. Er braucht ihn nicht und hat auch kein Verlangen danach. Süßes Obst ist für ihn süß genug. Der Osterhase war da allerdings anderer Meinung. Da ich es prinzipiell nicht schlimm finde, wenn Kinder (und auch Erwachsene) ab und zu was Süßes essen und ich zu Ostern auch nicht den Spielverderber spielen wollte, durfte Levi auch Schokolade essen. Natürlich hat er sie geliebt und sie mit Hingabe (mein Sohn ist ein ausgesprochener Genießer) verspeist. Blieb die Nascherei zu Beginn noch ohne Folgen, so erlebten wir einen Levi wie wir ihn zuvor noch nie erlebten. Unser Sohn war um 21 Uhr (zu dieser Uhrzeit sollte er zu seinem Wohl und zum Wohle seiner Eltern schon längst schlafen!) noch derart aufgedreht und wild, dass an Schlafen nicht zu denken war. Levi hüpfte im Bett rauf und runter. Er war hyperaktiv und seine Bewegungsmuster glichen einem Gummiball, den man mit Wucht gegen die Zimmerwand schleudert. Speedy Gonzales lässt grüßen! Unglaublich mit anzusehen. Wirklich wie auf Drogen. Nach einer knappen Stunde ließen sowohl die Zuckerwirkung als auch die Energien meines Sohnes nach, woraufhin er erschöpft  einschlummerte. Wirklich beeindruckend was Zucker mit so einem kleinen Menschen macht. Gott sei Dank sind die Feste, bei denen Süßes auch sein soll/darf, überschaubar. Dieses Ereignis hat mich jedenfalls darin bestätigt, dass Zucker nicht wirkungslos ist und dass er Kindern nur in Ausnahmefällen und zu besonderen Anlässen gegeben werden sollte. Zum Wohle des Kindes, und nicht zuletzt auch zum Wohle der Eltern😉

Bald gehe ich mit den Ergebnissen meiner Vitalstoff-Analysenkontrolle ins Rennen. Bin schon gespannt was da rauskommen wird…

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