Gesundes ist nicht immer gesund!?

Die Aussage „Ich ernähre mich gesund“ ist heutzutage wohl eher zur wagen Vermutung oder einem hoffnungsvollen Wunsch geworden. Auch ich sage seit geraumer Zeit nur noch: „Ich versuche mich gesund zu ernähren“. Die Frage, ob dies tatsächlich gelingt, bleibt  unbeantwortet. Kein Otto-Normalverbraucher kann mehr wissen wie viele Vitalstoffe sich tatsächlich noch in dem Apfel befinden, den er gerade gegessen hat. Zu hoffen bleibt, dass die Menge der belastenden Substanzen (Insektizide, Wachse etc.) nicht Überhand nimmt. Aus diesem Grund detoxe ich auch regelmäßig. Sicher ist sicher. Alles dazu beitragen, um möglichst wenig belastende Substanzen zuzuführen und gleichzeitig die Entgiftungsorgane des Körper bestmöglich unterstützen. Das ist das Erfolgskonzept für die Gesundheit in der Zukunft. Auf der Hut müssen wir sein. Wann immer und so oft es geht. Die vegane Ernährung erfährt momentan einen weltweiten Hype. Sicher nicht ganz zu unrecht. Der totale Verzicht auf tierische Produkte ist aber keinesfalls eine gesundheitliche Notwendigkeit. Eher eine ethische Überzeugungshaltung. Dennoch möchte ich an dieser Stelle betonen, dass es besonders wichtig wäre den Konsum von Fleisch- und Wurstwaren deutlich zu reduzieren. Wer zu viel Fleisch isst, hat ein signifikant erhöhtes Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Nichtsdestotrotz dürfen sich auch Veganer nicht auf der sicheren Seite fühlen! Mit großer Enttäuschung, aber nicht unerwartet muss ich leider die Liste der „bad boys“ wieder einmal verlängern. Und dieses Mal trifft es ein veganes Fertigprodukt, das dem Käufer doch eigentlich ganz klar die Sicherheit eines gesunden Produktes vermitteln sollte!? Unterm Strich ist es das vielleicht sogar. Trotzdem wurde auch diesem Produkt Zucker zugesetzt, was seine Wertigkeit mindert und seinen Gesundheitswert in Frage stellt. veggi1Die Erkenntnis ist nicht neu: Am besten ALLES selber machen! Nur wer sein Essen selbst zubereitet, kann sich auf der sicheren Seite fühlen! So schauts aus! 

PS: Der Verzicht auf Zucker macht auch schöner! Gestern waren meine Frau Lisa und ich bei Freunden eingeladen. Der Mann unseres befreundeten Paares ist Model und reduziert seit geraumer Zeit seinen Zuckerkonsum. Voller Neid musste ich gestern feststellen, dass der Typ nun noch besser aussieht. Frechheit! Warum klappt das bei mir bloß nicht?  :-(

In diesem Sinne verbleibe ich mit dem Trostspruch: „Alles wos a Mann schöner is als a Aff is a Luxus!“🙂 Wir bleiben zuckerfrei und hoffen nach wie vor auf Gesundheit (und Schönheit)!

8 Gedanken zu „Gesundes ist nicht immer gesund!?

  1. Es ist schon fast zu leicht, sich vegan zu ernähren. Leider greifen viele zu den Fertigprodukten aus dem Supermarkt und denken, sie würden sich besonders gesund ernähren. Die sollten mal lieber die Inhaltsstoffe von veganem Käse oder Aufschnitt lesen. Mit gesunder Ernährung hat das nicht mehr viel zu tun.

  2. Ja, der Zucker ist tatsächlich auch bei veganen Produkten zu finden!Habe ich auch schon bemerkt. Du hast ganz sicher recht, mit alles am besten selbst machen,
    nur alles geht eben nicht, oder vielleicht doch?🙂

  3. dass du michis vorbild bist, was den zuckerkonsum betrifft😉, ist ein glück. dank deines projekts achten wir noch mehr darauf aktiv zucker wegzulassen. nur weil man es and der silhouette nicht sieht, heisst das nicht, dass sich der (versteckte) zucker nicht bemerkbar macht. look und laune sind definitiv mit weniger zucker besser! das schadet auch beim modeln nicht :)))))) die wöchentliche marzipankartoffel darf ich ihm aber nicht wegnehmen… es gibt noch viel zu tun :)! glg r
    dr. matthai zu besuch

  4. „Die Aussage “Ich ernähre mich gesund” ist heutzutage wohl eher zur wagen Vermutung oder einem hoffnungsvollen Wunsch geworden.“

    Sie treffen genau den Punkt. Besser könnte man nicht ausdrücken, wie es einem an Ernährung interessierten Menschen heute ergeht. Ob vegetarisch, vegan, vollwert, logi, paleo… bei jeder Ernährungsform werden andere Nahrungsmittel verteufelt, bzw. als lebenswichtig hochgejubelt.
    Nur in einem geben Ihnen alle recht: dem Industriezucker und den frischen, unbehandelten, regionalen, saisonalen ev. biologischen Nahrungsmitteln.

    Übrigens glaube ich, dass der vegan-Boom sich darin begründet, dass die Industrie darin ein Megageschäft sieht: hunderte industriell hergestellte Produkte mit ungeheuer langer Haltbarkeit, sehr teuer und mit „gutmenschgefühl“ im Supermarkt erhältlich…. dazu ein Kochbuchboom, eine neue Welle an Nahrungsergänzungsmitteln, exotischen Zutaten (nur ein Beispiel: die vielen Kokosnussmus-öl-mehl-creme-fett-milchvarianten, die plötzlich auftauchen).
    So siehts aus….

    Weiterhin beste Wünsche für Ihr Experiment!
    Judith

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