Wir bekommen schlagkräftige Unterstützung!

Attacke! Ohne in einen martialischen Schreib- oder Gedankenstil zu verfallen, möchte ich an dieser Stelle erneut zum Kampf gegen den Zucker aufrufen. Umso mehr Menschen auf die Gefahren von übermäßigem Zuckerkonsum aufmerksam machen desto besser! Wir können jede Hilfe gebrauchen. Aus diesem Grund bin ich auch über einen kürzlich erschienen Artikel und den darin enthaltenen Beschluss sehr erfreut, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die WHO fordert eine Süßtriktion! Dabei geht es um eine neue Empfehlung den Zuckerkonsum betreffend. Bislang sollten nicht mehr als 10% der benötigten Tagesenergiemenge über Zucker gedeckt werden. Hier stellt sich mir gleich mal die Frage, wer von uns denn weiß wie viel Energie er tatsächlich pro Tag braucht? Ich befürchte – und diese Befürchtung bestätigen zahlreiche Studien – dass die meisten Menschen Ihren Tagesbedarf weit überschätzen! Aber das ist ein anderes Thema. Nun fordert die WHO eine Beschränkung auf 5% pro Tag und schliesst gleich ALLE Mono- und Disaccharide mit ein, also auch alle Zucker aus Obst oder Milchprodukten. Eine Verschärfung der Empfehlung, die ich durchaus für sinnvoll erachte. Ich bin mir aber gleichzeitig bewusst, dass diese Empfehlung nur für Menschen praktikabel ist, die sich intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Was ja leider viel zu wenige tun. Trotzdem heißt es ja: Wer sich wirklich große Ziele setzt und nur die Hälfte davon erreicht, hat auch viel geschafft. Meines Erachtens liegt die Lösung auch nicht in Prozenten oder Grammzahlen. Lasst uns nicht jedes Gramm Zucker auf die Waagschale legen oder mit dem Taschenrechner die Supermärkte durchforsten. Lasst uns einfach aufpassen, bewusst einkaufen, unsere Gesundheit nach bestem Wissen und Gewissen pflegen und das Leben geniessen!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Restwoche. Macht das Beste daraus!

Zucker am Fließband

Nein, es ist nicht die Rede von einer Zuckerfabrik. Wir befinden uns in einem „Running Sushi-Restaurant“. Besser gesagt in einem asiatischen Restaurant mit Essen am Fließband. Sie kennen diese Art von Restaurant? Hier wird einfach jeder Wunsch erfüllt. Die Auswahl ist üppig und zum Angebot bleibt nur zu sagen: All you can eat. An dieser Stelle stellt man sich gerne mal die Frage: Lieber dem Wirt was schenken oder den Magen verrenken? In den meisten Fällen verlässt man das Lokal mit einem Völlegefühl, das dem einer U-Bahn um 8 Uhr morgens gleicht. Spätestens beim Verlassen des Restaurants wünscht man sich, man hätte die letzten 20 Teller lieber am Fließband gelassen. Zu spät. Nachdem aber gerade Fastenzeit ist und ich nicht wollte, dass die Leute denken, dass wir beide (meine Frau und ich erwarten wieder Nachwuchs :-)) schwanger sind, habe ich mich gestern zusammengerissen. Abgesehen davon schickt es sich nicht permanent das Fließband zu fixieren, wenn einem die geliebte Ehefrau vis a vis sitzt. Das ist dennoch eine Beobachtung, die man bei sehr vielen Gästen eines „Fließband-Restaurants“ machen kann. Mit Schweißperlen auf der Stirn traut man sich nicht auch nur einen Moment das vorbei fahrende Essen aus den Augen zu verlieren! Man könnte ja was verpassen! Sehr „kommunikativ“ so ein Essen, aber trotzdem irgendwie lustig. „Äh, nein Schatz, bitte jetzt nicht, ich muss mich konzentrieren! Da kommen gleich die Lachs-Sushi!“. Doch darum geht es hier ja nicht. Mein Resümee des gestrigen Besuchs: Asiatischer Krautsalat – gezuckert. Hühnerspieße mit Sauce – gezuckert. Asiatisches Fischragout – gezuckert. Krebsfleischsticks – gezuckert. Dumplings mit Füllung – gezuckert. Sojasauce – gezuckert. Die einzigen Alternativen, die eine Chance auf Zuckerfreiheit gehabt hätten, waren das für Asiaten typische „Wiener Schnitzel“ 😉 – ist einfach unglaublich was hier alles angeboten wird – und der kleine Muscheleintopf. Muscheln am Fließband!?! Ganz ehrlich, ich mag zwar experimentierfreudig sein, aber lebensmüde bin ich nicht! Erwartungsgemäß geht es mir heute dementsprechend schlecht. Die Zuckerbombe von gestern ist in meinem Gesicht explodiert, hinterlässt ein Paar geschwollene Augen und ein ganz tolles Bauchgefühl. Das war wohl der letzte Besuch beim Asiaten, zumindest bis zum 01.09.14.

Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mir zum Essen „nur“ ein Glas Leitungswasser bestellt. Jedes andere Getränk wäre wahrscheinlich auch mit Zucker versehen gewesen. Ausserdem würzen Asiaten dermaßen stark (es lebe Glutamat), dass ich nach dem Essen immer das Gefühl der „Wüste Gobi“ im Mund verspüre. Das Essen war günstig, dafür haben sie mir das Glas Leitungswasser verrechnet. Eine gastronomische Innovation, die das Wasser- statt Limonadetrinken auch nicht gerade fördern wird…

Gesundes ist nicht immer gesund!?

Die Aussage „Ich ernähre mich gesund“ ist heutzutage wohl eher zur wagen Vermutung oder einem hoffnungsvollen Wunsch geworden. Auch ich sage seit geraumer Zeit nur noch: „Ich versuche mich gesund zu ernähren“. Die Frage, ob dies tatsächlich gelingt, bleibt  unbeantwortet. Kein Otto-Normalverbraucher kann mehr wissen wie viele Vitalstoffe sich tatsächlich noch in dem Apfel befinden, den er gerade gegessen hat. Zu hoffen bleibt, dass die Menge der belastenden Substanzen (Insektizide, Wachse etc.) nicht Überhand nimmt. Aus diesem Grund detoxe ich auch regelmäßig. Sicher ist sicher. Alles dazu beitragen, um möglichst wenig belastende Substanzen zuzuführen und gleichzeitig die Entgiftungsorgane des Körper bestmöglich unterstützen. Das ist das Erfolgskonzept für die Gesundheit in der Zukunft. Auf der Hut müssen wir sein. Wann immer und so oft es geht. Die vegane Ernährung erfährt momentan einen weltweiten Hype. Sicher nicht ganz zu unrecht. Der totale Verzicht auf tierische Produkte ist aber keinesfalls eine gesundheitliche Notwendigkeit. Eher eine ethische Überzeugungshaltung. Dennoch möchte ich an dieser Stelle betonen, dass es besonders wichtig wäre den Konsum von Fleisch- und Wurstwaren deutlich zu reduzieren. Wer zu viel Fleisch isst, hat ein signifikant erhöhtes Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Nichtsdestotrotz dürfen sich auch Veganer nicht auf der sicheren Seite fühlen! Mit großer Enttäuschung, aber nicht unerwartet muss ich leider die Liste der „bad boys“ wieder einmal verlängern. Und dieses Mal trifft es ein veganes Fertigprodukt, das dem Käufer doch eigentlich ganz klar die Sicherheit eines gesunden Produktes vermitteln sollte!? Unterm Strich ist es das vielleicht sogar. Trotzdem wurde auch diesem Produkt Zucker zugesetzt, was seine Wertigkeit mindert und seinen Gesundheitswert in Frage stellt. veggi1Die Erkenntnis ist nicht neu: Am besten ALLES selber machen! Nur wer sein Essen selbst zubereitet, kann sich auf der sicheren Seite fühlen! So schauts aus! 

PS: Der Verzicht auf Zucker macht auch schöner! Gestern waren meine Frau Lisa und ich bei Freunden eingeladen. Der Mann unseres befreundeten Paares ist Model und reduziert seit geraumer Zeit seinen Zuckerkonsum. Voller Neid musste ich gestern feststellen, dass der Typ nun noch besser aussieht. Frechheit! Warum klappt das bei mir bloß nicht?  😦

In diesem Sinne verbleibe ich mit dem Trostspruch: „Alles wos a Mann schöner is als a Aff is a Luxus!“ 🙂 Wir bleiben zuckerfrei und hoffen nach wie vor auf Gesundheit (und Schönheit)!

Detox your Life!

Endlich! Die vergebliche Suche nach zuckerfreien Krapfen hat ein Ende! Und damit sage ich gleich mal ein „herzliches Willkommen“ in der Fastenzeit! Wenn die Motivation stimmt, wächst unsere Anhängerschaft mit dem heutigen Aschermittwoch gleich mal um ein paar Millionen – vorausgesetzt das Fastenzeitvorhaben inkludiert den Verzicht auf Süßes. Tatsächlich scheinen viele Menschen dieser Tage einen zweiten Anlauf zu nehmen, um damit den verpatzten Versuch die Neujahrsvorsätze umzusetzen wieder gut zu machen. Recht so! Um etwas wieder gut oder besser zu machen ist es nie zu spät! Ich sage nur: „Detox your Life!“. Für alle, die diesbezüglich eine kleine Anleitung oder Unterstützung benötigen, möchte ich auf 2 Bücher von mir und einen Blog einer Freundin (Regina Kail-Urban) verweisen, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Cover-Detox-Kochbuch

Apropos Fastenzeitvorhaben. Ich möchte definitiv noch einen drauf legen. Haltet mich für einen Masochisten, aber irgendwie habe ich das Bedürfnis das Ganze noch ein wenig strenger zu gestalten. Aus diesem Grund möchte ich versuchen, so oft es geht auf Süßigkeiten jeder Art zu verzichten (d.h. auch auf Süßes, das mit Honig oder anderen Süßstoffen zubereitet wurde). Weiters möchte ich meinen Alkoholkonsum einschränken (d.h. nur noch zu besonderen Anlässen ein Glas Wein trinken) und obendrein werde ich mein Sportpensum etwas verschärfen. Der Winter hat sich vorzeitig verabschiedet, der Frühling steht vor der Tür und die Badehosenzeit nähert sich mit großen Schritten. Es wird also höchste Zeit, um einen Gang raufzuschalten und ein bisschen Gas zu geben. Aus gegebenem Anlass habe ich mich kurzer Hand entschlossen in einer Staffel beim Vienna City Marathon mitzulaufen.

Cover-DetoxyourLifeDafür wurden meine Schwester Claudia, meine Freundin und Detox-Blog-Schreiberin Regina und mein Trauzeuge Günter zwangsbeglückt. Jawohl, so bin ich 😉

Somit heißt es für uns alle in den verbleibenden Wochen (der Marathon findet am Sonntag, den 13.04. statt): „Rein in die Laufschuhe und auf zum Detox-Run!“

Was habt ihr vor? Macht ihr mit? Wollt ihr nicht auch noch eins drauflegen und zumindest in den kommenden Fastenwochen das Allerbeste für eure Gesundheit tun?

Übrigens haben wir mittlerweile bereits mehr als die Hälfte der zuckerfreien Zeit hinter uns gebracht! Wahnsinn wie die Zeit verfliegt! Also, wie siehts aus? Seid ihr mit dabei? Genau so habe ich mir das vorgestellt. Ich wusste, dass ihr mit dabei seid! Auf euch ist eben Verlass! In diesem Sinne schließe ich mit den Worten meines Lieblingsschauspielers und frisch gebackenen Oscarpreisträgers Matthew McConaughey: „Alright, alright, alright“ und sage „let´s go!“