Honig ist mir irgendwie doch am liebsten

Das Thema Zuckerersatzstoffe wird aktuell sehr intensiv diskutiert. Dabei findet der Interessierte nicht nur viel Gesprächsstoff, sondern – sofern er/sie eine spezielle Meinung vertritt – auch vom Gegenteil überzeugte Kontrahenten. Ob man nun die klassischen Süßstoffe wie Aspartam oder Cyclamat verwendet, Stevia bevorzugt, schon lange nur noch Xylit in Gebrauch hat, seine Speisen mit Agavendicksaft oder Ahornsirup süßt, oder doch auf Honig steht, muss einem eines klar sein: Die optimale Wahl kann an dieser Stelle nicht getroffen werden bzw. wäre die optimale Wahl wohl keine Wahl. Jeder einzelne Austauschstoff bietet Vor- und Nachteile. Wer übergewichtig ist, sollte sich eher für die kalorienfreie oder zumindest die kalorienärmere Zuckeralternative entscheiden. Alle anderen sind gut beraten nach dem Geschmack und dem guten Bauchgefühl zu gehen. Das gesamte Angebot hat jedoch einen gemeinsamen Nenner: Es sollte immer wenig davon verwendet werden! Sie erinnern sich!? Zurück zur Natürlichkeit! Nicht zuletzt bin ich deswegen noch immer ein Fan von Honig. Aus diesem Grund hat mir der Besuch vergangenes Wochenende im Honig-Genuss-Keller Neber (www.neber.at) in St. Laurenzen im Mürztal besonders viel Freude bereitet. Dort kann man nicht nur viele verschiedene, ausgefallene Honigsorten verkosten, sondern erfährt auch viel über die Herstellung, den Gebrauch, die gesundheitlichen Wirkungen von Honig oder etwa den Unterschied zwischen Waldhonig und Waldblütenhonig. Tatsächlich wird Honig auch im medizinischen Bereich zur Behandlung von Wundheilungsstörungen bereits vielfach eingesetzt. Darüber hinaus besitzt Honig weit über 1.000 wertvolle Inhaltsstoffe. Dennoch muss ich Ihre Euphorie auch an dieser Stelle ein wenig zügeln. Was wir nicht vergessen sollten ist die Tatsache, dass auch Honig eine sehr reichhaltige Zucker- und Energiequelle darstellt! Es gilt somit auch hier: Weniger ist mehr. Bitte immer nur moderate Mengen verwenden. Im Rahmen des Honigverkostens habe ich gelernt, dass Akazienhonig in Bezug auf die Art der Zuckerzusammensetzung wohl der günstigste ist, sprich den niedrigsten glykämischen Index aufweist und dadurch auch die Insulinproduktion am wenigsten beansprucht. Alles sehr interessant! Ich habe es sehr genossen und meinen Vorrat an Honig etwas aufgestockt. Meine Frau genießt zurzeit Honig mit Zotter-Schokolade, ich esse Cremehonig mit Chai-Gewürzen…NeberNeber1

Ein Gedanke zu „Honig ist mir irgendwie doch am liebsten

  1. man darf aber nicht vergessen, dass künstliche Süßstoffe nachweislich gesundheitsschädlich sind.
    Da ich im Kaffee leider nicht auf Süsse verzichten kann, schmeckt mir am besten die Alternative Kokosblütenzucker (ebenfalls niedriger glyk. Index)

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