Fett, fetter, zuckerfett…

Die Frage, ob denn nun Lebensmittel mit viel gesättigtem Fett oder Lebensmittel mit viel Einfachzucker für unseren Körper (und sicher auch für unseren Geist) belastender sind, lässt sich ganz einfach beantworten: Es sind die Lebensmittel mit Zuckerfett oder Fettzucker – also eine Kombination aus beidem. Und davon gibt es nicht wenige! Gestern hatten wir ganz liebe Freunde bei uns zu Gast. Als guter Gastgeber sieht man dann auch mal über ernährungsmedizinische Ideologien hinweg und bietet Sachen an, die im Hause Matthai normalerweise keine Berechtigung finden. So zierte die „kalte Platte“ unter anderem auch Salami. Nicht irgendeine. Vielleicht kennen Sie diese kleinen französischen Mini-Salamis (in diesem Beitrag nicht abgebildet), die nicht aufgeschnitten, sondern im Ganzen gegessen werden. Meine Freunde mögen die. Wehe, wenn Ihnen in diesem Moment das Wasser im Mund zusammenläuft! Unterstehen Sie sich und schwenken Sie Ihre Gedanken sofort wieder zu etwas Gesundem! Wieder bei Brokkoli & Co.? Gott sei Dank! Trotzdem muss ich Sie noch mal kurz belasten. Beim (mittlerweile gewohnten) Studieren der Zutatenliste entdecke ich auch in der Salami Zucker. Warum muss ein Produkt, das von gesättigten Fetten überhäuft wird auch noch mit Zucker „gesegnet“ werden? Und wie Sie gleich sehen werden, ist das kein Einzelfall! Es handelt sich hier also eindeutig um ein Produkt mit Zuckerfett/Fettzucker, wie auch immer Sie wollen. Eigentlich gehört es damit nicht auf die watch list, sondern auf die „Abschuss-List“. Aber was tut man nicht alles für Freunde… Auch wenn man auf bekannte Produkte zurückgreift, in denen innovativ magerere Fleischsorten wie Putenfleisch verwendet werden, kann man sich fast sicher sein, dass Zucker (in diesem Fall Dextrose) drin ist. Knabbernossi1                                                PS: Gestern habe ich durch Zufall erfahren, dass man Lebensmittel anstatt mit dem häufig verwendeten Zucker auch mit Kren (Meerrettich) haltbar machen kann. Coole Sache. Einfach mal in eine selbst gemachte Marmelade statt Zucker Kren geben – kleiner Scherz😉 Ich habe gestern einen fertigen Rote Rüben-Salat am Markt gekauft, der mit Kren haltbar gemacht wurde. Passt gut!

2 Gedanken zu „Fett, fetter, zuckerfett…

  1. Obwohl Marmelade mit Kren – vielleicht wird das ein Verkaufsschlager! – muss ich gleich mal ausprobieren🙂
    Die Zucker und Fettfallen in den Lebensmitteln sind schon schrecklich – ich merke es immer wenn ich mal wieder mehr zeit hab und bei meinem Essen alles selbst mache z.b. Sugo, Pizza (inklusive Teig) Brot usw. dann esse ich meist doppelt so viel als wenn ich ein Fertigprodukte kaufe – aber die Hose sitzt plötzlich nicht mehr eng und auch das Hautbild verändert sich sichtbar.

  2. Ich muss gestehen, ich hätte das mit den Zuckerfallen schlimmer erwartet. Mir geht es zwar (noch) in erster Linie auf den Verzicht auf Süßigkeiten, aber ich achte auch auf die Zutatenliste. Und ich hatte jetzt schon hin und wieder Produkte, bei denen ich Zucker erwartet hätte, aber keiner drin war, z.B. Brotaufstriche. Wenn man vorher wenig Fertigprodukte gekauft hat und sich nicht nur von Wurstbrot und Salaten mit Industriedressings ernährt ist die Umstellung gar nicht so schlimm (Bilanz nach einer Woche, mal gucken was ich in einem Monat dazu sage ;)). Aber es macht trotzdem Spaß zu gucken, was wo drin ist. Ist ja nicht nur der „böse“ Zucker sondern alle möglichen Zusätze, die ein Produkt „ungenießbar“ machen können.
    Was ich noch mal angehen möchte ist die Reduzierung von Weißmehl. Hier gibt es ne Menge zu experimentieren sprich selber backen…

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s