Verhaltensauffälligkeiten

Der Monat 2 neigt sich dem Ende zu! Das bedeutet, dass wir beinahe 1/6 der zuckerfreien Zeit „überstanden“ haben. Müssen wir sie überstehen oder sollten wir sie nicht eher geniessen? Eine Frage, die jeder für sich selbst beantworten muss. Im Rahmen dieses Experiments könnte/sollte aber bereits der Weg das Ziel sein. Wir werden sehen. Knapp 2 Monate sind vergangen und knapp 2 Monate dauert es noch bis der Heilige Abend vor der Tür steht. Damit beginnt eine Zeit in der die meisten von uns (bis jetzt) das ein oder andere Speckröllchen zulegen. Bei manchen werden es auch Rollen oder Ringe. Da muss man schon aufpassen, dass man nicht zum „Herr der Ringe“ wird 😉 Prinzipiell könnten wir uns dieses Jahr auf der sicheren Seite wissen, denn schliesslich fallen ja die „normale“ Weihnachtsbäckerei und auch die nächtlichen Glühwein- und Punchorgien durch die zuckerfreie Zeit aus. Ja!, Sie haben richtig gelesen! Kekse, Glühwein, Punch & Co. sind selbstverständlich Zuckerbomben! Wer gar nicht darauf verzichten will, kann natürlich Kekse mit Honig backen, den Glühwein selber machen und ihn einfach mit ungezuckertem Fruchtsaft süßen (probieren Sie mal Cranberry- oder Kirschsaft, ist super und man braucht kein Gramm Zucker!). Aber zurück zum Thema und bitte denken Sie daran: Wir wollen Zucker reduzieren und uns so gesund wie möglich verhalten! Ich gehöre auch zu den Menschen, die dieses „Kühlschrankge(h)n“ in sich tragen. Was das ist? Okay, Sie gehören wohl nicht dazu. Also, die Betroffenen – ich würde sie ja fast als Opfer ihrer Erbanlagen bezeichnen – checken nach dem Abendessen in regelmäßigen Abständen (ich würde meinen alle 15min.) den Kühlschrank auf deren Inhalt. Nein, nein, Moment. Wir Betroffenen wollen nichts mehr essen, wir schauen ja nur. Vielleicht verändert sich da drin ja was. Wer weiß? Also nur schauen. Okay, manchmal bleibt es nicht beim Schauen, sondern manchmal, ja auch das ein oder andere Mal öfter, wird dann auch noch gesnackt. Ja, nur noch mal einen anderen Geschmack in den Mund bekommen. Nur ein klein bisschen naschen. Bis jetzt bekam ich meine Erfüllung in einem Stückchen dunkler Schokolade. Tatsächlich war ich bis vor 2 Monaten beim Konsum von Süßem recht diszipliniert. Seit dem ich nun keine Schokolade mehr esse, „brauche“  ich eine Alternative und habe diese in Käse gefunden. Nur noch ein Stückchen Käse. Alles klar. Dieses „Stückchen Käse“ hat nun dazu geführt, dass ich das 1kg Gewicht, das ich anfangs verloren habe, nun wieder drauf hab. Leuchtet auch ein, nachdem Käse hauptsächlich aus Fett besteht und Fett im Vergleich zu Zucker mehr als das Doppelte an Energie liefert. Warum ich Ihnen das erzähle? Wer durch den Verzicht auf Zucker auch das ein oder andere Kilo verlieren möchte, muss aufpassen, dass sie/er sich nicht auf Irrwege begibt. Sprich: Gehen Sie nicht auf die Suche nach anderen Süßigkeiten (wie z.B. welchen, die mit Agavendicksaft gesüßt wurden) und verirren Sie sich nicht in der Käseabteilung! Ich habs für Sie schon ausprobiert. Es funktioniert NICHT! Nicht so tragisch, denn jetzt stehe ich wieder bei meinem Ausgangsgewicht. Trotzdem möchte ich gerne meine Erfahrungen mit Ihnen teilen, denn selbst wenn man auf Zucker verzichtet, wird die Weihnachtszeit für uns alle eine üppige. Und es geht schon los. Das Martinigansl ist schon beinahe im Rohr…wird heuer schwierig, denn nahezu jedes Rotkraut und auch beinahe alle Semmelknödel werden gezuckert! Tja, was soll man machen? Ich geh jetzt sicherheitshalber noch mal schnell zum Kühlschrank. Nur schauen! 🙂

Info für Interessierte: Wer in Wien oder in Wien-Umgebung zuhause ist und sich für die Themen Ernährung, Hormone und Vitalstoffe interessiert, hat die Möglichkeit am Samstag, den 23.11.2013 ein Seminar zu besuchen, bei dem ich die Ehre habe zu referieren. Es sind noch Plätze frei! Nähere Infos finden Sie unter http://gesunderteller.eventbrite.de

Irgendwie fühle ich mich jetzt total „ausgelaugt“…

„Herkömmliches“ Brot steht ja schon lange auf der „bad boy“-Liste. Sie erinnern sich, sehr viele Brotsorten werden mit Malzzucker eingefärbt – sie sollen dadurch gesünder aussehen. Aus diesem Grund gilt es beim Kauf von Brot stets vorsichtig zu sein und immer nachzufragen. Nun ist ja nicht erst seit dem, mittlerweile an uns vorübergegangenen, Münchner Oktoberfest bekannt, dass das Laugengebäck nicht gerade zu den dunklen Brotsorten zählt. Man hätte also darauf hoffen können, dass da mal kein Extra-Zucker drin steckt. Die Hoffnung stirbt zuletzt. In diesem Fall stirbt sie aber jedenfalls, wenn auch zuletzt. Neben dem zuckerhaltigen Bier (Malz) – steht ja schon auf der watch list – gesellt sich nun auch noch die Laugenbrezel dazu. LaugeKürzlich wäre ich beinahe einem tollen Angebot verfallen – toller Mengenrabatt. Gott sei Dank habe ich in gewohnter Manier zuvor noch die Zutatenliste gecheckt: Im Laugenstangerl steckt nicht nur extra Zucker drin, sondern zusätzlich auch noch extra Milchzucker (Laktose). Besonders „angenehm“ für die, die auch noch eine Laktoseintoleranz haben…Somit wird Brot immer öfter nicht nur normaler, guter Kohlenhydratlieferant, sondern immer mehr auch zur Quelle einfacher Zucker! Einfach schrecklich…

Wie „süß“ ist das denn?

Letztens habe ich durch Zufall einen Fernsehbeitrag über die Herstellung von Konservendosen gesehen. Ist schon erstaunlich, ja vielleicht sogar eher beängstigend, wie viele Dosen (tatsächlich handelt es sich dabei um Millionen) da pro Tag über das Fliessband laufen. Alles automatisiert. Keine menschliche Handarbeit mehr vonnöten. Fantastisch! Tragisch!? Zwischendurch sah man in dieser Dokumentation neben den einzelnen Produktionsabläufen auch ein Interview mit dem Produktionsleiter. An dieser Stelle kam wieder einmal der Mensch zum Einsatz. Wobei man sich gerade diese Passage als Zuseher hätte sparen können. Der Sprecher des Unternehmens war nämlich tatsächlich so dreist zu behaupten, dass Lebensmittel aus Konserven gesünder seien als frische Produkte. Da wird der Konsument doch tatsächlich für blöd verkauft. Und das Schlimme an diesen Aussagen ist, dass Menschen solche Kommentare nebenbei aufschnappen und für „bare Münze“ nehmen. Klar, Konserven sind die Lösung aller gesundheitlichen Probleme und die Basis einer gesunden Ernährung!?!? Sag mal geht´s noch!? Apropos Konserven. An und für sich spricht ja nichts dagegen, wenn man ab und zu mal zu einem Produkt aus der Dose greift. Solange das die Ausnahme bleibt, soll einem nichts Schlimmeres passieren. Dennoch muss ich Sie auch an dieser Stelle warnen. Gesundheitswert hin oder her. Selbst in vielen Gemüsedosen ist Zucker enthalten. Es wird Zeit die watch list zu erweitern. Erbsen_MörchenJeder von uns weiß, wie süß Erbsen und Karotten (Möhrchen) schmecken. Das Süße steckt ja schon im Namen drin: Zuckerkarotte! Warum muss das denn noch süßer sein? Da wirbt der Hersteller damit sein Produkt ohne Gentechnik und ohne zugesetzte Aromen zu produzieren und „verhaut“ uns das Essen doch glatt mit Zucker. Die Aussage, dass hier keine Aromen verwendet wurden impliziert ja auch, dass in vielen anderen Dosen Aromen verwendet werden. So viel zu: Essen aus Dosen ist gesünder als frisch zubereitetes Essen. Dass ich nicht lache oder eher weine…Gott sei Dank gibt es aber auch verwendbare Alternativen bei den Hülsenfrüchten. Fazit: Nicht alles aus der Dose muss schlecht sein, aber selber und frisch kochen ist und schmeckt in jedem Fall besser! Mahlzeit!Linsen

Wir vermehren uns & ein Insider erzählt

Umso mehr, desto besser! Dieses Motto gilt für Vieles, aber besonders für die Anzahl der Menschen, die ein Gesundheitsbewusstsein entwickeln! Für dieses Bewusstsein ist ein  gesundes Ernährungsverhalten unabdingbar! So freue ich mich wirklich unheimlich über jede einzelne und jeden einzelnen, die/der sich dazu entschliesst ihren/seinen Lebensstil zukünftig ein wenig besser zu gestalten. So geschehen bei einer lieben Patientin von mir, die sich nicht nur dazu motivieren hat lassen ihr Leben gesünder zu führen, sondern sich mir auch beim Bloggen angeschlossen hat. Im blog http://www.dieliesl.at teilt sie nicht nur ihre Erlebnisse und Erfahrungen im zuckerfreien Leben mit uns, sondern macht sich auch die Mühe dazu passende Rezepte zu kreieren. Einfach mal reinlesen, es zahlt sich aus!

Für alle Interessierte: Es ist mir gelungen den Produktentwickler der Firma Birkengold als Gast für unser come together am 02.12.2013 (es sind noch wenige Plätze frei!) zu gewinnen. Dort können wir ihn auf Herz und Nieren prüfen 😉 Er wird uns ein bisschen was über Xylitol erzählen (es wird keine Werbeveranstaltung!!!) und auch ein paar Kostproben mitbringen. Die Informationen, die man über Xylitol liest sind ja doch sehr kontrovers. Somit hoffe ich auf ein wenig mehr Klarheit nach unserem Treffen. Ich freue mich drauf!

Habt ein schönes Wochenende und bleibt am Ball! Ich zähle auf euch!

„Schatz, liebst du mich etwa nicht mehr!?“…

…fragte mich meine Frau kürzlich. Wie jetzt? Hab ich da was verpasst? Den Hochzeitstag vergessen? Kann nicht sein! Sie erinnern sich, wir waren ja in Paris! Nach bangen Sekunden der Unsicherheit fiel sogleich der Groschen und mit diesem mir eine große Last von den Schultern. Es ging nicht um die Liebe, es ging um das Salz. Vielleicht kennen Sie den Spruch, den man gerne sagt wenn Köche das Essen versalzen: „Na der muss verliebt sein“. Umgekehrt könnte man also rückschließen, dass Köche die zu wenig salzen nicht mehr verliebt sind. Blödsinn! Absolut kein Blödsinn ist die Tatsache, dass ich in den letzten Wochen deutlich weniger Salz verwende, weil ich einfach weniger Salz brauche. Eine Feststellung, die meiner Frau in den letzten Wochen bereits des öfteren aufgefallen ist. Es ist also tatsächlich so, dass der Geschmacksinn nicht nur zuckersensibler wird, sondern generell besser funktioniert. Ich schmecke viel intensiver und brauche dadurch auch deutlich weniger „Geschmacksverstärker“. Meine Frau hat in der Vergangenheit immer weniger gesalzen als ich. Nun ist es zum ersten Mal so, dass sie nachsalzt, wenn ich koche. Ist das nicht fantastisch!? Okay, für meine Frau ist es jetzt vielleicht nicht so toll, denn schmecken soll es ja schliesslich auch. Dennoch finde ich es wunderbar, dass man durch die Reduktion von Zucker mit der Zeit wohl auch automatisch weniger Salz benötigt. Wenn dieser Effekt bei allen funktionieren würde, wäre der gesundheitliche Nutzen dieses Experiments einfach unfassbar! Ich habe es in anderen Beiträgen bereits erwähnt, dass die meisten Menschen zu viel Salz konsumieren und damit auch ihre Gesundheit gefährden. Durch die Reduktion des Zuckers könnten wir somit mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Und voraussichtlich wird es nicht bei diesen 2 „Fliegen“ bleiben. Ich bin schon sehr gespannt, was in den nächsten Wochen sonst noch so auf uns wartet…

PS: Schatz, ich liebe dich! Wirklich!

Ich geb mir die „Kugel“

Ende September waren meine Frau Lisa und ich wieder mal in meiner Geburtsstadt Berlin. Jeder, der schon mal in Berlin war weiß, dass es neben den zahlreichen sehenswürdigen Plätzen, Museen und Gebäuden noch ein „must see“ gibt. Eine Sache, die man keinesfalls auslassen oder verpassen darf. Das KaDeWe – Kaufhaus des Westens! Wer nicht so auf Klamotten steht, findet sein Glück spätestens in der unfassbaren Delikatessenabteilung des Kaufhauses. Kaufhaus ist untertrieben. Beim KaDeWe handelt es sich eher um eine kleine Oase, in der alle Träume in Erfüllung gehen (können). Nun denken Sie sich sicher: „Der Matthai ist ein Masochist“. Wer das einzigartige kulinarische Angebot dort kennt (u.a. auch eine gigantische Süßwarenabteilung) weiß, dass an diesem Ort zuckerfreie Emotionen keinen Platz finden und die standhafte Abstinenz auf eine harte Probe gestellt wird. Ich hatte den Joker bereits in der Hand…habe ihn dann aber locker und sicher wieder in meiner Hosentasche verstaut. Schliesslich bin ich ein Mann. Und ein Mann kann konsequent und hart zu sich selber sein. Wir Männer kennen keine Gnade! Meine Frau war den Rest des Tages damit beschäftigt mich zu trösten und mir die Tränen zu trocknen…Na und, auch wir Männer dürfen Gefühle zeigen und mal schwach sein…So, nun genug der Blödelei. Was ich in Berlin auch noch toll fand war die große Auswahl an Bio-Läden und Bio-Supermärkten. Die Bio-Bewegung scheint in Berlin eine wesentlich aktivere und akzeptiertere zu sein als bei uns in Österreich. Das Angebot ist jedenfalls beeindruckend. Dort habe ich auch eine Schokoladen-Praline entdeckt (keine Angst! man findet sie auch bei uns im Lande; z.B. bei Denn`s Bio-Supermarkt, www.denns-biomarkt.at) – natürlich ganz ohne Zucker – die nicht nur wie eine „normale“ Praline aussieht, sondern auch wie eine schmeckt! Wirklich toll. Preislich auch noch vertretbar.

Was für ein origineller Name!

Was für ein origineller Name!

Unter der selben Marke findet man auch andere Produkte wie z.B. Kekse, welche ich persönlich wiederum nicht so toll fand. Es gibt also doch Süßigkeiten, die den „zuckerverseuchten“ normalen Süßigkeiten das Wasser reichen können. Zuckerreduziert zu leben, bedeutet somit keinesfalls ein Leben lang auf tolle Süßigkeiten verzichten zu müssen! Probiert es mal, es zahlt sich aus. Denn keinesfalls sollten wir mittelmäßige Kompromisse eingehen müssen, um unsere Gesundheit zu schützen. Gesundes Essen schmeckt mindestens so gut wie das weniger gesunde!  Alles Liebe und ein schönes, zuckerfreies Wochenende!

PS: Vergesst nicht euch für das come together am 02.12.2013 anzumelden! Es sind noch ein paar Plätze frei!

Come together am 02.12.2013

Anlässlich der zu diesem Zeitpunkt erfolgreich gelebten ersten 3 zuckerfreien Monate möchte ich Sie alle am Montag, den 02.12.2013 um 16 Uhr (Dauer etwa 2h) zu einem „come together“ in meine Ordination in die Obkirchergasse 43/6 in 1190 Wien einladen. Im Rahmen des Treffens können wir einander kennenlernen, uns austauschen und uns für die nächsten 9 Monate bestärken. Da unsere Ordinationsräumlichkeiten nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zulassen, bitte ich Sie um verbindliche Anmeldung unter office@matthai.at. Die verfügbaren Plätze werden nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben. Bitte schreiben Sie uns ein mail mit dem Betreff „Anmeldung“ und hinterlassen uns Ihren Namen und eine Telefonnummer.

Ich freue mich auf Sie und Ihre Erfahrungsberichte!

Testessen

Was für ein wunderbares Wochenende im schönen Wien! Für jeden was dabei. Am Samstag Sonne, um den Tag im Freien zu verbringen und am Sonntag absolutes DVD-Kochen-Back-ich bin jetzt mal faul-Wetter. Herrlich! So gingen meine Frau und ich am Samstag auch auf Erkundungstour durch die Innenstadt, um das ein oder andere 365tagezuckerfrei-taugliche Essen zu finden. Dabei hatten wir 2 Stationen im Visier. Als Erstes besuchten wir den Stand der „simply raw bakery“ auf der Wiener Freyung (jeden FR & SA von 9:00-18:00h am BioBauernmarkt Freyung, 1010 Wien.www.simplyrawbakery.at.) Diesen hatte ich ja bereits in einem Beitrag angekündigt. An diesem Tag war es nicht nur sehr windig, sondern auch ein wenig frostig – zumindest was meinen Empfang am Stand betraf. Ich finde es immer sehr schade, wenn man auf Menschen trifft, bei denen Fröhlichkeit und Kundenfreundlichkeit eher Mangelware zu sein scheinen. Aber da bin ich wohl ein bisschen „verwöhnt“ und geblendet von meiner persönlichen Überzeugung wie man mit Menschen umgehen sollte. Meistens erntet man durch das Schenken eines freundlichen Lächelns ja auch ein freundliches Lächeln – aber eben nur meistens. Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten entschied ich mich für eine kleine Praline mit Kokosgeschmack, die einem „Bounty“ sehr ähnlich war. Kein Zucker drin, lediglich mit Agavendicksaft gesüßt. Sehr angenehm im Geschmack, wenig süß – würde ich wieder kaufen. Des weiteren erwarb ich ein Stück Bananenbrot. Das war – wohl durch die kühlen Temperaturen – eher hart und geschmacklich sehr eigen. Nicht schlecht, aber eben nicht so ganz meine Sache. Mein Sohn Levi hat sich darüber gefreut. Der verputzt einfach alles was man essen kann (und manchmal auch was man nicht essen kann, wie z.B. ein Stück Tageszeitung 🙂 Preislich ist die raw bakery okay. Nicht gerade billig, aber okay. Was ich sehr gut fand ist die Tatsache, dass das gebackene Süße wirklich nur eine dezente süße Note hat und nicht übersüßt ist. Denn man könnte es ja auch mit Agavendicksaft übertreiben und dann würde das Vorhaben Zucker zu reduzieren auch wieder scheitern. Der Stand ist übrigens eine Augenweide! Vielleicht habe ich die Verkäuferin nur am falschen Fuss erwischt oder sie mit meiner positiven Lebenseinstellung einfach ein bisschen erschreckt? Probiert den Stand jedenfalls mal selber aus. Als Zweites habe ich etwas sehr Interessantes entdeckt! Ganz neu eröffnet! Wiens erstes low carb (deswegen auch kein Zucker) Bistro in der Johannesgasse 9 in 1010 Wien. http://www.jajas.at. Finde ich eine sehr coole Idee! Ob Wien jedoch schon dafür bereit ist? Das Angebot ist allerdings noch recht überschaubar. Nicht viel Neues oder Besonderes. Laut einer lieben Bekannten, die ich dort zufällig traf, haut einen der sich im Angebot befindende brunch auch nicht gerade vom Hocker. Ich habe mich (nachdem ich mich beim raw bakery-Stand bereits mit Süßem eingedeckt hatte) für eine Semmel entschieden, die mit Sojamehl zubereitet wurde. Sieht nicht aus wie eine Semmel, schmeckt auch nicht wie eine Semmel, sondern eher wie ein Tofulaibchen. Aber nicht uninteressant. Was ich sehr bedauerlich fand, war die Tatsache, dass die Semmel wohl in Fett ersoffen ist. Zumindest berichteten das meine Finger und das Papier in dem sie eingewickelt war. Wer auf low carb achtet, sollte auch ein bisschen auf low fat achten, denn sonst geht ja der ganze Gesundheitswert verloren. Die Besitzern war dafür sehr freundlich und sehr bemüht! Das Ambiente gefällt mir auch sehr gut. Stolze Preise, aber das ist eben der erste Bezirk bzw. das Bemühen um gute Ware. Auch wenn ich vom Erstversuch nicht überzeugt war, würde ich und werde ich dem Jajas eine zweite Chance geben und wieder mal hinschauen. Solltet ihr jedenfalls mal ausprobieren! In diesem Sinne freue ich mich sehr über die Unterstützung dieser beiden Unternehmen und beglückwünsche die Damen zu deren Mut mal was Anderes anzubieten!         

Gemeinsam starten wir eine Bewegung!

Gemeinsam mit anderen Menschen an eine Sache zu glauben und diese mit Entschlossenheit zu verfolgen bereitet mir viel Freude. Glücklicherweise haben sich mir mittlerweile viele Menschen angeschlossen, um den Versuch des zuckerfreien Lebens zu wagen. Unter ihnen auch viele meiner Patienten mit denen ich mich dann auch gerne austauschen und erfahren möchte wie es Ihnen im Leben ohne Zucker geht. Und ich sage Ihnen, das Feedback ist überwältigend. Die Menschen berichten durchwegs Positives. Hat man die Startschwierigkeiten überwunden und die ersten Hürden erfolgreich genommen, scheint einen der Verzicht auf Zucker zu beflügeln. Vielen fällt im wahrsten Sinne des Wortes eine Last von den Schultern. Sie verlieren an Gewicht, fühlen sich fitter und vitaler. Ja, auch der Geist wird klarer – das kann ich auch aus eigener Erfahrung bestätigen. Selbstverständlich erleben wir alle Situationen, in denen wir Lust auf etwas Süßes verspüren. Das ist ja wohl die normalste Sache der Welt und darf auch so sein. Keinesfalls würde ich das als Schwäche werten. Hat man der Versuchung erfolgreich widerstanden, darf man sich willensstark, diszipliniert und konsequent nennen. Tut auch mal gut. Wer sich bis jetzt als „Zuckerjunkie“ bezeichnet hat und bis zum heutigen Tage clean geblieben ist, darf sich heute mal selber auf die Schulter klopfen. Ich beglückwünsche Sie! Sie sind am richtigen Weg. Manchmal bedarf es radikalen Maßnahmen, um sich von schlechten Gewohnheiten zu distanzieren. Sie werden es selber bemerken: Hatte Zucker in Ihrem vergangenen Leben einen hohen Stellenwert, so ist er nun in den Hintergrund gerückt und wir schon bald keine Rolle mehr spielen. Zukünftig (natürlich erst nach Ablauf der 365 Tage 😉 soll Zucker auch mal sein dürfen. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass viele auch nach Ablauf des Jahres den Verzicht auf Zucker mehr genießen werden als den Konsum! Neben vielen Kommentaren versorgen mich meine „Verbündeten“ auch immer wieder mit interessanten Artikeln. Hier der link zu einem Artikel, in dem unter anderem auch zuckerfreie Rezepte angeboten werden (viele mit Stevia, wer will kann auf das Süßen verzichten oder einfach Honig verwenden).Artikel_Zucker

Lasst uns gemeinsam etwas Großes bewirken! Darf ich euch bitten mein Sprachrohr zu sein und eurer Familie, euren Freunden, euren Bekannten und Arbeitskollgen von diesem Projekt zu erzählen und sie für das Thema Zucker zu sensibilisieren? Wir wollen nicht nerven, sondern aufmerksam machen. Denn eines dürfen wir hierbei nicht vergessen: Es geht nicht um Geschmacksvorlieben, es geht um unsere Gesundheit! In diesem Sinne wünsche ich euch ein wundervolles, zuckerfreies Wochenende und viel Gesundheit!

Fett, fetter, zuckerfett…

Die Frage, ob denn nun Lebensmittel mit viel gesättigtem Fett oder Lebensmittel mit viel Einfachzucker für unseren Körper (und sicher auch für unseren Geist) belastender sind, lässt sich ganz einfach beantworten: Es sind die Lebensmittel mit Zuckerfett oder Fettzucker – also eine Kombination aus beidem. Und davon gibt es nicht wenige! Gestern hatten wir ganz liebe Freunde bei uns zu Gast. Als guter Gastgeber sieht man dann auch mal über ernährungsmedizinische Ideologien hinweg und bietet Sachen an, die im Hause Matthai normalerweise keine Berechtigung finden. So zierte die „kalte Platte“ unter anderem auch Salami. Nicht irgendeine. Vielleicht kennen Sie diese kleinen französischen Mini-Salamis (in diesem Beitrag nicht abgebildet), die nicht aufgeschnitten, sondern im Ganzen gegessen werden. Meine Freunde mögen die. Wehe, wenn Ihnen in diesem Moment das Wasser im Mund zusammenläuft! Unterstehen Sie sich und schwenken Sie Ihre Gedanken sofort wieder zu etwas Gesundem! Wieder bei Brokkoli & Co.? Gott sei Dank! Trotzdem muss ich Sie noch mal kurz belasten. Beim (mittlerweile gewohnten) Studieren der Zutatenliste entdecke ich auch in der Salami Zucker. Warum muss ein Produkt, das von gesättigten Fetten überhäuft wird auch noch mit Zucker „gesegnet“ werden? Und wie Sie gleich sehen werden, ist das kein Einzelfall! Es handelt sich hier also eindeutig um ein Produkt mit Zuckerfett/Fettzucker, wie auch immer Sie wollen. Eigentlich gehört es damit nicht auf die watch list, sondern auf die „Abschuss-List“. Aber was tut man nicht alles für Freunde… Auch wenn man auf bekannte Produkte zurückgreift, in denen innovativ magerere Fleischsorten wie Putenfleisch verwendet werden, kann man sich fast sicher sein, dass Zucker (in diesem Fall Dextrose) drin ist. Knabbernossi1                                                PS: Gestern habe ich durch Zufall erfahren, dass man Lebensmittel anstatt mit dem häufig verwendeten Zucker auch mit Kren (Meerrettich) haltbar machen kann. Coole Sache. Einfach mal in eine selbst gemachte Marmelade statt Zucker Kren geben – kleiner Scherz 😉 Ich habe gestern einen fertigen Rote Rüben-Salat am Markt gekauft, der mit Kren haltbar gemacht wurde. Passt gut!