Süßstoffe kommen mit auf „die Liste“

Nachdem ich die Frage, ob ich im Rahmen des Experiments auch auf Süßstoffe verzichten werde in den letzten Tagen sehr oft gestellt bekam, habe ich mich nun ein wenig intensiver mit diesem Gedanken befasst.  Da ich durch den Verzicht auf Zucker ja nicht nur darauf aufmerksam machen möchte in wievielen Lebensmitteln Zucker enthalten und versteckt ist, sondern auch erfahren möchte was dieses Experiment für spürbare Vorteile mit sich bringt, habe ich mich entschlossen nun auch auf syntethische Zuckerersatzstoffe zu verzichten. Somit heißt es good bye auch zu Cola Zero, Gröbi & Co. Auch wenn ich in der Vergangenheit ab und zu „light-Produkte“ konsumiert habe, bin ich eigentlich ein Fan vom Natürlichen. Cyclamat, Aspartam & Co. stehen schon länger auf meiner Liste der Verdächtigen. Denn obwohl diese Süßstoffe zugelassen sind und verwendet werden, erscheinen immer wieder wissenschaftliche Studien, die deren gesundheitliche Unbedenklichkeit in Frage stellen. In manchen Ländern sind Süßstoffe wie Cyclamat bereits verboten und vom Markt genommen! Sollte uns das nicht zu denken geben? Wenn in den nächsten Monaten gesüßt wird, dann nur mit Lebensmitteln, die auf natürliche Art und Weise süß schmecken und denen kein Zucker extra zugesetzt wurde! Honig oder Stevia wären somit erlaubt. Nichts desto trotz möchte ich die Menge meines Zuckerkonsums so niedrig wie möglich halten, denn auch größere Mengen des Zuckers aus dem Honig bleiben ungesund!

7 Gedanken zu „Süßstoffe kommen mit auf „die Liste“

  1. aspartam, cyclamat, xylolit usw. haben, finde ich, tatsächlich nix im körper eines menschen zu suchen. finde ich gut, dass du sie aus deinem experiment ausschließt! ich persönlich habe vor einigen monaten aufgehört lebensmittel fester und flüssiger natur zu verzehren, die solche zuckeraustauschstoffe beinhalten und ich habe gut daran getan. habe mich auch lange gegen stevia gewehrt, da ich den geschmack widerlich finde. vor zwei wochen hab ich aber ein kleines experiment gewagt – nachdem ich viel recherchiert habe – und habe mir aus den staaten stevia mit ein wenig geschmack bestellt. und ich war wirklich überrascht, dass es doch produkte auf dem markt gibt, die ohne chemie auskommen und trotzdem den doch sehr .. na, wie soll mans höflich ausdrücken … beißenden geschmack des hier käuflichen stevias abmildern. sag bescheid, wenn du sie ausprobieren möchtest, dann lass ich dich die marke wissen. übrigens: kennst du schon die seite http://www.iherb.com? ein paradies für alternative produkte. bestellungen dauern aber ein bisschen, bis sie hier sind. dafür gibts so gut wie alles, was das herz begehrt. man muss bei dem ami-zeugs nur immer ein wenig genauer lesen, die haben nicht so strenge zulassungsbestimmungen und kein so strenges lebensmittelgesetz wie europa bzw. österreich …. so, schluß mit geschwafel. schönen tag noch!

    • Nachdem Xylitol durch chemische Modifikation hergestellt wird, würde ich es eher weglassen. Im Rahmen des Programms möchte ich, dass wir alle den größten Nutzen daraus ziehen und dafür möchte ich, dass wir alle so natürlich wie möglich leben. Sie haben aber recht, dass Sie mit dem Gebrauch nicht gegen die Regeln verstossen würden…

  2. Xylitol (also Birkenzucker oder Baumrindenzucker) ist ja kein künstliches Süßungsmittel. Es ist gänzlich natürlich und auch eigentlich kein Zucker im engeren Sinne. Es wird auch fast gänzlich insulinunabhängig verstoffwechselt. Wenn man also 365 Tage natürlich „zuckerfrei“ leben möchte, dann wäre doch Xylitol erlaubt, oder?

  3. Habe mir gestern im Reformhaus einen Fruchtaufstrich von Birkengold gekauft,
    mit dem Vermerk auf der Vorderseite „Fruchtaufstrich Erdbeere 70% Fruchtanteil,
    kein Zucker zugesetzt“. Meine Freude darüber einen Fruchtaufstrich ohne Zucker gefunden zu haben war aber leider zu Hause angekommen gleich wieder vorbei.
    Etikett nochmals genau studiert und siehe da, auch hier ist ein Süßungsmittel vorhanden,
    namens „Xylit“😦
    Es ist auch noch vermerkt: Ohne Zuckerzusatz, enthält von Natur aus Zucker aus den
    Erdbeeren!
    Da soll sich noch einer auskennen, also ist dieser nun erlaubt oder nicht?
    Wahrscheinlich nicht, denk ich mal, oder?

    • Xylit (auch Xylitol genannt) gehört zu den Zuckeralkoholen. Es wird als nahezu kalorienfreier Zuckerersatz angeboten, der für eine figurbewusste Ernährungsweise und den Schutz vor Karies bekannt ist. Prinzipiell nicht schlecht, wir wollten aber auch auf alle Ersatzstoffe verzichten und nur das Natürliche zulassen…das sollte einfach jeder für sich selbst entscheiden…

  4. Hallo,
    ich bin neu auf dieser Seite und Zahnärztin🙂 Wie beurteilt Ihr denn das Apfelsaftkonzentrat, das zum Süßen in „gesunden“ Lebensmitteln oft verwendet wird? Apfelsaftkonzentrat und damit hochkonzentrierte Fruktose ist ja auch nicht mehr gerade gesund…
    Toitoitoi bei Eurem Projekt, finde ich toll!
    Ines

    • Danke für den Kommentar! Da bin ich ganz Ihrer Meinung. Es geht einfach um die Unmengen an Zucker, die wir täglich zu uns nehmen. Natürlich gibt es bei den Zuckerarten in Bezug auf das Gesundheitsrisiko Unterschiede. Ich persönlich halte große Mengen an Fruchtzucker aber ebenso für bedenklich! Viel Spaß beim Lesen!

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