Auch ohne Zucker läuft es sich wunderbar!

Einfachzucker ist vollkommen unnötig. Selbst wenn man sich körperlich betätigt. So geschehen und erfahren am vergangenen Wochenende im Rahmen des 31. Vienna City Marathons. Ehrlicherweise muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass ich in diesem Jahr “nur” an der Staffel teilgenommen habe, im Rahmen dieser aber die längste Distanz gelaufen bin (16.1km). Abgesehen davon, dass ich das Event und Stimmung sehr genossen habe, hatte ich keinesfalls das Gefühl von Energielosigkeit oder irgendwelchen “Mangelerscheinungen”. Ging alles ganz locker und flockig in 1h 13min 40sec. OHNE ZUCKER :-) VCMVCM1Natürlich auch beflügelt durch meine phantastischen Teammitglieder Claudia Kloodt, Regina Kail-Urban (und auch Blogkollegin) und Günter Siebenhaar. Ich kann die Teilnahme an der Marathon-Staffel wirklich jedem empfehlen, da sie sehr viel Spaß macht und für jeden Konditionszustand eine Laufdistanz mit dabei ist! Einfach 3 andere Freunde suchen und anmelden!

Die Fastenzeit neigt sich mit großen Schritten dem Ende zu. Ich habe auch in diesem Jahr wieder gefastet. Durch den bewussten Verzicht und die Vorbereitung auf den Lauf bin ich auch meinen Winterspeck wieder los geworden. 3kg abgenommen :-)

Bewegung und Ernährung – die Schlüssel zum Erfolg! Deswegen freue ich mich sehr, dass ich euch an dieser Stelle wieder einmal ein Unternehmen ans Herz legen darf, das ich im Rahmen der VCM-Messe kennengelernt habe. Die Chefin des Unternehmens war sehr freundlich und hat sich trotz regen Interesses vieler Läufer die Zeit genommen, um mir deren Philosophie ans Herz zu legen. Diese lässt sich in wenigen Worten zusammenfassen: Kein Zucker, kein Honig, vegan, hohe Produktqualität, Urgetreide aus pfluglosem Mischfruchtanbau und die Verpackungen ohne Plastik. Finde ich super! Und schmeckt auch wirklich sehr fein! Unbedingt ausprobieren! Mehr Infos findet ihr unter http://www.meierhof.at Meierhof

Ich wünsche euch allen eine wunderbare Osterwoche, einen braven Osterhasen (der hoffentlich auch meinen Blog liest) und viele unvergessliche Stunden im Kreise eurer Liebsten!

Fruktose, Fruktosesirup, Fructooligosaccharide, Oligosaccharide…

…Glukose, Glukosesirup, Dextrose, Maltose und Laktose! All diese Zuckerarten finden wir in “dem Besten” für unsere Kinder. In ganz vielen Fällen natürlich auch jede Menge Saccharose, also Haushaltszucker. Die “Sauerei” geht also weiter. Egal, ob Bio oder Nicht-Bio, teuer oder billig, Babybreie scheinen nicht das zu halten was sie versprechen. Nämlich, dass sie unsere Sprösslinge mit gesunder Nahrung versorgen. Somit heißt es auch an dieser Stelle: Selber machen. Wer schon mal den Lebensalltag einer Jungfamilie miterleben durfte weiß, dass die Zeit oft knapp und der Tag auch mal etwas chaotischer ausfallen kann. Da gehören fertige Babybreis, neben Einwegwindeln und der Waschmaschine, zu den wahrlich dankbar angenommenen Annehmlichkeiten. Und egal wie öko oder bio man auch sein mag, meine ich behaupten zu können, dass jeder mal zum Fertigglas greift. Ist so, darf auch so sein. Wenn man sich jedoch die Analysen und Berichte über die verfügbaren Babybreis so ansieht, dann verdreht es nicht nur mir den Magen, sondern höchstwahrscheinlich auch den Magen meines Kindes. Dazu möchte ich euch auf eine Meldung der Oberösterreichischen Arbeiterkammer und den dazugehörenden Artikel aufmerksam machen. Seht euch das mal an (auf Meldung/Artikel klicken). Tatsächlich wird es so sein, dass alle Eltern mit Babys oder Kleinkindern (ich gehöre auch dazu) zukünftig beim Griff zum fertigen Babybrei ein schlechtes Gewissen haben müssen. Ja nicht nur das. Wir müssen wissen, dass wir unser Kind mit einem gezuckerten, fertigen Babybrei nicht gesund ernähren. In Zeiten wo die Balance zwischen Privat- und Berufsleben wirklich schwer zu halten ist, nicht gerade fair. Aber so ist es eben. Dennoch gebe ich nicht auf und hoffe auf bessere Alternativen.

PS: Ach ja. Sollte euch mal das Putzmittel ausgehen, dann könnt ihr den Boden gerne auch mit Babybrei schrubben, denn da wurden obendrein Reste von Reinigungsmitteln entdeckt!

Bleibt in diesem Sinne schön “sauber” ;-) und weiterhin wachsam und zuckerfrei!

Wer im Glashaus sitzt…

…soll nicht mit Zucker werfen! Mittlerweile ist ja weitestgehend bekannt, dass Zucker ungesund ist und dass wir den Konsum desselben einschränken sollten. Nun gut, das versuchen wir bereits seit geraumer Zeit. Warum tun wir das? Weil wir davon überzeugt sind, dass es uns ohne Zucker besser geht und wir durch die Reduktion einfacher Kohlenhydrate unsere Gesundheit schützen. Diese Annahme hat sich bereits mehrfach bestätigt und darf somit als sinnvoll erachtet werden. Gleichzeitig ist mir aber auch bewusst, dass ich sehr viele, an und für sich auch sehr gesunde, Produkte von meinem Speiseplan streichen musste, da diese – wenn auch nur in geringen Mengen – Zucker enthalten. Dazu gehören beispielsweise eingelegte Zwiebeln, Essiggurken oder scharfe Pfefferoni.glas Gerade die Letztgenannten wären durch ihren hohen Gehalt des sekundären Pflanzenstoffs Capsaicin besonders wertvoll. Aber nix da. Geht nicht. Nun stellt sich mir die Frage, ob das Weglassen leicht gezuckerter, aber sehr gesunder Lebensmittel unterm Strich tatsächlich einen Vorteil für unsere Gesundheit bedeutet oder wir doch lieber den Zucker in Kauf nehmen und dafür das Gute aus der Pfefferoni bekommen? Das ist eine essentielle Frage für die Zukunft. Wie werde ich mein Ess- und Konsumverhalten nach dem 31.08.2014 gestalten? Bleibe ich zuckerfrei oder nehme ich doch das ein oder andere gezuckerte Produkt zum Wohle der Gesundheit, der Einfachheit oder des Genusses wegen einfach in Kauf? Ich weiß es nicht. Bin unschlüssig. Da mittlerweile aber schon deutlich mehr als die Hälfte des Projektes vergangen ist, beginne ich mich mit solchen Überlegungen zu befassen. Ja, kaum zu glauben. Wir haben bereits mehr als 7 Monate hinter uns und weniger als 5 vor uns. Klar, man kann alles selber machen. Auch Eingelegtes. Aber mal ganz ehrlich. Für die wenigsten von uns ist ein Aufwand dieser Art ein Leben lang praktikabel. Obwohl ich leidenschaftlich gerne koche, greife auch ich ab und zu gerne zu einer Konserve, einem Glas oder einem Fertigprodukt. Wenn man sich bemüht, gelingt es aber schlussendlich fast immer ein “sauberes Produkt” zu finden.Gurken o. Zucker

Ich freue mich auf eure Kommentare und Gedanken! Ich hoffe, dass ihr noch bei mir seid und bin überzeugt, dass sich die Mühen und der Aufwand lohnen werden! Ich wünsche euch noch eine entlastende Fastenzeit und weiterhin viel Erfolg!

Wir bekommen schlagkräftige Unterstützung!

Attacke! Ohne in einen martialischen Schreib- oder Gedankenstil zu verfallen, möchte ich an dieser Stelle erneut zum Kampf gegen den Zucker aufrufen. Umso mehr Menschen auf die Gefahren von übermäßigem Zuckerkonsum aufmerksam machen desto besser! Wir können jede Hilfe gebrauchen. Aus diesem Grund bin ich auch über einen kürzlich erschienen Artikel und den darin enthaltenen Beschluss sehr erfreut, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die WHO fordert eine Süßtriktion! Dabei geht es um eine neue Empfehlung den Zuckerkonsum betreffend. Bislang sollten nicht mehr als 10% der benötigten Tagesenergiemenge über Zucker gedeckt werden. Hier stellt sich mir gleich mal die Frage, wer von uns denn weiß wie viel Energie er tatsächlich pro Tag braucht? Ich befürchte – und diese Befürchtung bestätigen zahlreiche Studien – dass die meisten Menschen Ihren Tagesbedarf weit überschätzen! Aber das ist ein anderes Thema. Nun fordert die WHO eine Beschränkung auf 5% pro Tag und schliesst gleich ALLE Mono- und Disaccharide mit ein, also auch alle Zucker aus Obst oder Milchprodukten. Eine Verschärfung der Empfehlung, die ich durchaus für sinnvoll erachte. Ich bin mir aber gleichzeitig bewusst, dass diese Empfehlung nur für Menschen praktikabel ist, die sich intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen. Was ja leider viel zu wenige tun. Trotzdem heißt es ja: Wer sich wirklich große Ziele setzt und nur die Hälfte davon erreicht, hat auch viel geschafft. Meines Erachtens liegt die Lösung auch nicht in Prozenten oder Grammzahlen. Lasst uns nicht jedes Gramm Zucker auf die Waagschale legen oder mit dem Taschenrechner die Supermärkte durchforsten. Lasst uns einfach aufpassen, bewusst einkaufen, unsere Gesundheit nach bestem Wissen und Gewissen pflegen und das Leben geniessen!

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Restwoche. Macht das Beste daraus!

Zucker am Fließband

Nein, es ist nicht die Rede von einer Zuckerfabrik. Wir befinden uns in einem “Running Sushi-Restaurant”. Besser gesagt in einem asiatischen Restaurant mit Essen am Fließband. Sie kennen diese Art von Restaurant? Hier wird einfach jeder Wunsch erfüllt. Die Auswahl ist üppig und zum Angebot bleibt nur zu sagen: All you can eat. An dieser Stelle stellt man sich gerne mal die Frage: Lieber dem Wirt was schenken oder den Magen verrenken? In den meisten Fällen verlässt man das Lokal mit einem Völlegefühl, das dem einer U-Bahn um 8 Uhr morgens gleicht. Spätestens beim Verlassen des Restaurants wünscht man sich, man hätte die letzten 20 Teller lieber am Fließband gelassen. Zu spät. Nachdem aber gerade Fastenzeit ist und ich nicht wollte, dass die Leute denken, dass wir beide (meine Frau und ich erwarten wieder Nachwuchs :-)) schwanger sind, habe ich mich gestern zusammengerissen. Abgesehen davon schickt es sich nicht permanent das Fließband zu fixieren, wenn einem die geliebte Ehefrau vis a vis sitzt. Das ist dennoch eine Beobachtung, die man bei sehr vielen Gästen eines “Fließband-Restaurants” machen kann. Mit Schweißperlen auf der Stirn traut man sich nicht auch nur einen Moment das vorbei fahrende Essen aus den Augen zu verlieren! Man könnte ja was verpassen! Sehr “kommunikativ” so ein Essen, aber trotzdem irgendwie lustig. “Äh, nein Schatz, bitte jetzt nicht, ich muss mich konzentrieren! Da kommen gleich die Lachs-Sushi!”. Doch darum geht es hier ja nicht. Mein Resümee des gestrigen Besuchs: Asiatischer Krautsalat – gezuckert. Hühnerspieße mit Sauce – gezuckert. Asiatisches Fischragout – gezuckert. Krebsfleischsticks – gezuckert. Dumplings mit Füllung – gezuckert. Sojasauce – gezuckert. Die einzigen Alternativen, die eine Chance auf Zuckerfreiheit gehabt hätten, waren das für Asiaten typische “Wiener Schnitzel” ;-) – ist einfach unglaublich was hier alles angeboten wird – und der kleine Muscheleintopf. Muscheln am Fließband!?! Ganz ehrlich, ich mag zwar experimentierfreudig sein, aber lebensmüde bin ich nicht! Erwartungsgemäß geht es mir heute dementsprechend schlecht. Die Zuckerbombe von gestern ist in meinem Gesicht explodiert, hinterlässt ein Paar geschwollene Augen und ein ganz tolles Bauchgefühl. Das war wohl der letzte Besuch beim Asiaten, zumindest bis zum 01.09.14.

Um auf Nummer sicher zu gehen, habe ich mir zum Essen “nur” ein Glas Leitungswasser bestellt. Jedes andere Getränk wäre wahrscheinlich auch mit Zucker versehen gewesen. Ausserdem würzen Asiaten dermaßen stark (es lebe Glutamat), dass ich nach dem Essen immer das Gefühl der “Wüste Gobi” im Mund verspüre. Das Essen war günstig, dafür haben sie mir das Glas Leitungswasser verrechnet. Eine gastronomische Innovation, die das Wasser- statt Limonadetrinken auch nicht gerade fördern wird…

Gesundes ist nicht immer gesund!?

Die Aussage “Ich ernähre mich gesund” ist heutzutage wohl eher zur wagen Vermutung oder einem hoffnungsvollen Wunsch geworden. Auch ich sage seit geraumer Zeit nur noch: “Ich versuche mich gesund zu ernähren”. Die Frage, ob dies tatsächlich gelingt, bleibt  unbeantwortet. Kein Otto-Normalverbraucher kann mehr wissen wie viele Vitalstoffe sich tatsächlich noch in dem Apfel befinden, den er gerade gegessen hat. Zu hoffen bleibt, dass die Menge der belastenden Substanzen (Insektizide, Wachse etc.) nicht Überhand nimmt. Aus diesem Grund detoxe ich auch regelmäßig. Sicher ist sicher. Alles dazu beitragen, um möglichst wenig belastende Substanzen zuzuführen und gleichzeitig die Entgiftungsorgane des Körper bestmöglich unterstützen. Das ist das Erfolgskonzept für die Gesundheit in der Zukunft. Auf der Hut müssen wir sein. Wann immer und so oft es geht. Die vegane Ernährung erfährt momentan einen weltweiten Hype. Sicher nicht ganz zu unrecht. Der totale Verzicht auf tierische Produkte ist aber keinesfalls eine gesundheitliche Notwendigkeit. Eher eine ethische Überzeugungshaltung. Dennoch möchte ich an dieser Stelle betonen, dass es besonders wichtig wäre den Konsum von Fleisch- und Wurstwaren deutlich zu reduzieren. Wer zu viel Fleisch isst, hat ein signifikant erhöhtes Risiko für zahlreiche Erkrankungen. Nichtsdestotrotz dürfen sich auch Veganer nicht auf der sicheren Seite fühlen! Mit großer Enttäuschung, aber nicht unerwartet muss ich leider die Liste der “bad boys” wieder einmal verlängern. Und dieses Mal trifft es ein veganes Fertigprodukt, das dem Käufer doch eigentlich ganz klar die Sicherheit eines gesunden Produktes vermitteln sollte!? Unterm Strich ist es das vielleicht sogar. Trotzdem wurde auch diesem Produkt Zucker zugesetzt, was seine Wertigkeit mindert und seinen Gesundheitswert in Frage stellt. veggi1Die Erkenntnis ist nicht neu: Am besten ALLES selber machen! Nur wer sein Essen selbst zubereitet, kann sich auf der sicheren Seite fühlen! So schauts aus! 

PS: Der Verzicht auf Zucker macht auch schöner! Gestern waren meine Frau Lisa und ich bei Freunden eingeladen. Der Mann unseres befreundeten Paares ist Model und reduziert seit geraumer Zeit seinen Zuckerkonsum. Voller Neid musste ich gestern feststellen, dass der Typ nun noch besser aussieht. Frechheit! Warum klappt das bei mir bloß nicht?  :-(

In diesem Sinne verbleibe ich mit dem Trostspruch: “Alles wos a Mann schöner is als a Aff is a Luxus!” :-) Wir bleiben zuckerfrei und hoffen nach wie vor auf Gesundheit (und Schönheit)!

Detox your Life!

Endlich! Die vergebliche Suche nach zuckerfreien Krapfen hat ein Ende! Und damit sage ich gleich mal ein “herzliches Willkommen” in der Fastenzeit! Wenn die Motivation stimmt, wächst unsere Anhängerschaft mit dem heutigen Aschermittwoch gleich mal um ein paar Millionen – vorausgesetzt das Fastenzeitvorhaben inkludiert den Verzicht auf Süßes. Tatsächlich scheinen viele Menschen dieser Tage einen zweiten Anlauf zu nehmen, um damit den verpatzten Versuch die Neujahrsvorsätze umzusetzen wieder gut zu machen. Recht so! Um etwas wieder gut oder besser zu machen ist es nie zu spät! Ich sage nur: “Detox your Life!”. Für alle, die diesbezüglich eine kleine Anleitung oder Unterstützung benötigen, möchte ich auf 2 Bücher von mir und einen Blog einer Freundin (Regina Kail-Urban) verweisen, die sich intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Cover-Detox-Kochbuch

Apropos Fastenzeitvorhaben. Ich möchte definitiv noch einen drauf legen. Haltet mich für einen Masochisten, aber irgendwie habe ich das Bedürfnis das Ganze noch ein wenig strenger zu gestalten. Aus diesem Grund möchte ich versuchen, so oft es geht auf Süßigkeiten jeder Art zu verzichten (d.h. auch auf Süßes, das mit Honig oder anderen Süßstoffen zubereitet wurde). Weiters möchte ich meinen Alkoholkonsum einschränken (d.h. nur noch zu besonderen Anlässen ein Glas Wein trinken) und obendrein werde ich mein Sportpensum etwas verschärfen. Der Winter hat sich vorzeitig verabschiedet, der Frühling steht vor der Tür und die Badehosenzeit nähert sich mit großen Schritten. Es wird also höchste Zeit, um einen Gang raufzuschalten und ein bisschen Gas zu geben. Aus gegebenem Anlass habe ich mich kurzer Hand entschlossen in einer Staffel beim Vienna City Marathon mitzulaufen.

Cover-DetoxyourLifeDafür wurden meine Schwester Claudia, meine Freundin und Detox-Blog-Schreiberin Regina und mein Trauzeuge Günter zwangsbeglückt. Jawohl, so bin ich ;-)

Somit heißt es für uns alle in den verbleibenden Wochen (der Marathon findet am Sonntag, den 13.04. statt): “Rein in die Laufschuhe und auf zum Detox-Run!”

Was habt ihr vor? Macht ihr mit? Wollt ihr nicht auch noch eins drauflegen und zumindest in den kommenden Fastenwochen das Allerbeste für eure Gesundheit tun?

Übrigens haben wir mittlerweile bereits mehr als die Hälfte der zuckerfreien Zeit hinter uns gebracht! Wahnsinn wie die Zeit verfliegt! Also, wie siehts aus? Seid ihr mit dabei? Genau so habe ich mir das vorgestellt. Ich wusste, dass ihr mit dabei seid! Auf euch ist eben Verlass! In diesem Sinne schließe ich mit den Worten meines Lieblingsschauspielers und frisch gebackenen Oscarpreisträgers Matthew McConaughey: “Alright, alright, alright” und sage “let´s go!”

Sind wir etwa am Holzweg?

Vor kurzem fiel mir ein Magazin in die Hand, das nach dem Wochenende benannt ist. Auf dem Cover fand sich das Thema Zucker wieder. Zunächst freute ich mich über weitere Verbündete, musste beim Lesen des Artikels jedoch feststellen, dass es sich bei diesem eher um eine Zucker-Fürsprache handelt. Der Autor nennt es ein “Plädoyer für mehr Gelassenheit”. An und für sich möchte ich mich einem solchen ja gerne anschliessen. Genuss macht das Leben aus und wer damit beginnt jedes einzelne Lebensmittel auf die Waagschale zu legen, um seine gesundheitlichen Risiken und Nutzen abzuwägen, der wird wohl bald in absoluter Askese leben. Manchmal “muss” man auch einfach nur essen und genießen. Dennoch bin ich strikt dagegen Menschen zum Konsum von Einfachzucker zu animieren. Ich wiederhole mich an dieser Stelle gerne. Es geht nicht darum zwangsläufig ein Leben lang auf Süßes zu verzichten. Es geht um die Gesamt-zuckermengen, die wir tagtäglich verzehren ohne es zu wissen. Es geht um die versteckten Zucker in Lebensmitteln, die eigentlich keinen Zucker enthalten sollten! Wenn wir nicht aufpassen – und deswegen ist es einfach notwendig auch mal auf Süßes zu verzichten – wird die zugeführte Zuckermenge ein Ausmaß annehmen, das uns auf lange Sicht krank macht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Was mich doch erstaunt, sind Aussagen von Menschen wie dem Sprecher der Österreichischen Diabetes-Gesellschaft, der im Text folgendermaßen zitiert wird: “Ein gesunder Mensch kann sich ein Kilo Würfelzucker pro Tag einverleiben, er wird dadurch nicht zuckerkrank.” Laut der Meinung des Experten ist nicht der Zucker per se daran Schuld, sondern eher das Übergewicht. Mir persönlich ist keine Studie bekannt, die die Folgen des Konsums von 1kg Zucker pro Tag über einen längeren Zeitraum an Menschen ausgetestet hätte. Vielleicht stellt sich der Experte ja dafür zur Verfügung? Abgesehen davon würde der Konsum solch großer Zuckermengen höchstwahrscheinlich auch zu Übergewicht und anderen Erkrankungen führen. Aussagen anderer Experten aus dem selben Text lauten: “Es ist nicht nötig und sinnvoll komplett auf Zucker zu verzichten”. Es ist richtig, dass es keinesfalls nötig ist komplett auf Zucker zu verzichten. Dass es aber eine nicht sinnvolle Maßnahme wäre, traue ich mich an dieser Stelle nicht zu unterstreichen! Ich bin der Meinung, dass der Verzicht auf Einfachzucker mit vielen positiven gesundheitlichen Wirkungen verbunden ist. Ich will hier aber auch nicht jede einzelne Aussage anderer Experten in Frage stellen. Jedem seine Meinung. Was mich enttäuscht ist die Tatsache, dass es immer wieder Berichte gibt, die ungesunde Lebensmittel verharmlosen und damit bei den Menschen ein schlechtes Ernährungsverhalten unterstützen. Experten sollten zum bestmöglichen Essverhalten animieren und motivieren. Meine langjährige Erfahrung aus der Praxis hat mir gezeigt, dass sich sehr viele Menschen an Expertenaussagen festklammern. Dies hat zur Folge, dass viele Leser und Gutgläubige gleich morgen wieder zur Zuckerschnecke statt dem Vollkornbrot greifen, da sie ja erst kürzlich gelesen haben, dass Zucker nun doch nicht so schlecht sei…

Eine Frage des Geschmacks

Schönheit liegt im Auge des Betrachters, Geschmack in dessen Munde. Gestern blieb wieder einmal (bei mir Gott sei Dank eher die Ausnahme) keine Zeit, um ein frisches Abendessen zu kochen. Was darin resultierte, dass ich mir ein Antipasti-Sandwich bei einem Take Away-Stand und einen Tofu-Seetang-Salat mit Garnelen besorgte. Vom Grundgedanken her durchaus gesunde Speisen. Ich kenne auch die Anbieter und habe beide Speisen zuvor schon mal gegessen. Die ersten Bissen ließen jedoch sogleich meine Zucker-Alarmglocken läuten. Mit Sicherheit beides gezuckert. Wieder einmal voll in die Zuckerfalle getappt. Nachdem mir an dieser Stelle aber nur die Wahl “weiter essen oder fasten” blieb, entschied ich mich aufgrund meines Lochs im Magen zum Weiteressen. Ganz abgesehen vom süßen Geschmack, den man bei diesen beiden Mahlzeiten nun wirklich nicht braucht, hat mir das Essen eigentlich gar nicht mehr geschmeckt. Obwohl ich die beiden Gerichte aber durchaus positiv in Erinnerung hatte, schmeckte nun alles irgendwie nur noch künstlich. Ich bin mir auch sicher, dass in beiden Speisen neben Zucker auch einige Zusatzstoffe steckten, die keiner von uns gerne essen möchte. Mit Sicherheit befinden sich da Geschmacksverstärker drin, möglicherweise auch Farbstoffe und Konservierungsstoffe. Im Nachhinein freue ich mich fast ein wenig über diese Erfahrung, denn anscheinend entwickelt mein Körper eine Art “Abwehr-Sicherheitssystem” gegen alles was unnatürlich und ungesund ist. Wie wird wohl meine kulinarische Zukunft aussehen? Damit ich in diesem Beitrag nicht ausschliesslich von negativen Erfahrungen berichte, möchte ich wieder einmal ein Unternehmen erwähnen, das sich mit Liebe und Leidenschaft unserer Philosophie und unserem Vorhaben verschrieben hat. Giulias Wunderwelt (www.giulias-wunderwelt.com) hat sich gesunden, kulinarischen Genüssen verschrieben. Eine davon durfte ich kosten und ich kann euch sagen, dass es ein Hochgenuss war! Es lohnt sich mal reinzuschauen und zu kosten. An dieser Stelle möchte ich euch alle noch einmal motivieren. Ihr seht, dass die Veränderungen selbst nach einem halben Jahr “Zuckerfreiheit” noch kein Ende nehmen und es sich alle mal auszahlt am Ball zu bleiben! In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne, zuckerfreie Restwoche!

Giulia

Der Joker ist gefallen!!!

Ich melde mich zurück! Zurück aus dem Urlaub im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Zurück aus dem sonnigen Florida MIT vielen schönen Erinnerungen, aber OHNE Joker! Jawohl, der Joker ist gefallen. Denn das Land der unbegrenzten Möglichkeiten bietet auch Grenzen und Unmöglichkeiten. Nämlich die Unmöglichkeit dort einen Urlaub zu verbringen und zur Gänze auf Zucker und Süßstoffe zu verzichten. Die Entscheidung meinen Joker in diesem Urlaub zu verbrauchen fiel eigentlich schon im Vorfeld und wurde mir bereits im Flugzeug als richtig bestätigt, da man uns am Flug von Wien nach Düsseldorf ausschliesslich einen Schokoladenmuffin servierte, den ich aber noch erfolgreich und dankend ablehnen konnte. Im Anschlussflug nach Miami bestand der Snack aus Cookies!? Auch diese lehnte ich ab, was zur Folge hatte, dass meine erste Mahlzeit erst nach vielen weiteren Flugstunden stattfand. Dennoch wurde mir an dieser Stelle nochmals bewusst, dass der Joker fallen muss, ansonsten würde es eine Fastenwoche. Und ein bisschen Gaumenfreude gehört zum Urlaub dann doch dazu. Wer schon mal in den USA war weiß, dass das Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten dort fast unerschöpflich ist. Ich war schon öfter in Amerika und kam auch regelmäßig mit dem ein oder anderen Kilo mehr zurück. Und damit meine ich nicht die Kilos im Gepäck, sondern die Kilos auf meinen Hüften. An dieser Stelle möchte ich aber auch erwähnen, dass die USA im “zuckerfreien Sektor” unglaublich aufgeholt haben und auch hier so einiges angeboten wird. Auch wenn man in bekannten Restaurants wie der “Cheesecake Factory”, die neben Cheesecakes auch viele salzige Speisen anbietet, auf der Speisekarte doch tatsächlich eine Kategorie “Salate unter 590kcal” findet, was impliziert, dass alle anderen Salate tatsächlich über 600kcal! haben! Wirklich unglaublich – that´s America! Doch jetzt kommts. Dieses Mal war alles anders. Klar, ich musste meinen Joker schon ein bisschen auskosten und habe deswegen auch konsequent meiner “Peanut-Butter-Leidenschaft” nachgegeben. Dennoch war mein Verlangen nach Süßem und anderen ungesunden Lebensmitteln deutlich geringer als in den Jahren zuvor. Dieses Mal konnte ich die Supermarktregale ganz ohne Gier an mir vorüberziehen lassen. Wirklich erstaunlich. Habe ich tatsächlich das Verlangen nach Zucker verloren? Als ich dann nach fast 6 Monaten Zuckerabstinenz erstmals wieder Zucker gegessen habe (ich musste unbedingt Oreos mit Erdnussbutter probieren), war die Wirkung sehr neutral. Einerseits ging es mir damit und danach nicht schlechter, andererseits hätte ich mir die Sünde aber auch locker sparen können. Der Genussfaktor war fast ein bisschen enttäuschend und fiel sehr bescheiden aus. Offensichtlich habe ich mich nun endgültig vom Zucker entwöhnt und brauche ihn nur noch in ganz kleinen Mengen oder eventuell sogar gar nicht mehr? Um die Sache abzurunden und den Joker auch wirklich auszunutzen, habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen während der dort stattfindenden Superbowl auch ein “Bud light”-Bier und ein paar Sportgetränke zu konsumieren (im Bier ist ja Malz und in den Sportgetränken jede Menge Süßstoffe enthalten). Somit habe ich den Joker knapp vor der Hälfte des Projektes verbraucht und es durchaus auch genossen. Nach wie vor bin ich über mein Verhalten und meine bemerkenswert geringe Lust auf Zucker sehr erstaunt. Ist aber irgendwie schön und auch ein bisschen erleichternd. Denn ich war schon gespannt wie es mir nach dem ersten Mal nach langer Abstinenz gehen wird. Vielleicht war es aber auch die Sonne oder der viele Sport, den ich während meines Urlaubs gemacht habe, der die Lust auf Zucker gebremst hat? Auch wenn ich nun um 1 Joker ärmer bin, so bin ich doch um viele Erfahrungen und Erkenntnisse reicher. Wieder auf Spur und vollkommen zuckerfrei starte ich voller Elan und schöner Erinnerungen in die nächsten Wochen und wünsche uns allen ein bisschen Florida-Sonnenscheinwetter, denn dann fällts mit dem Zuckerverzicht sicher auch ein bisschen leichter…

Im Haus meiner lieben Freundin Ingrid

Im Haus meiner lieben Freundin Ingrid

Aus dem Wholefoods Supermarket

Aus dem Wholefoods Supermarket